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Hüfingen Wunsch nach einem eigenen Vereinshaus

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Der Gesang der Eseldamen schallt durch die Halle. Fotos: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Der Wunsch nach einem eigenen Vereinshaus war in Fürstenberg ein permanenter Begleiter des ersten gemeinsamen Programmabends von Musikkapelle und ihrem neuen Co-Veranstalter, der Narrenzunft Bergesel.

Hüfingen-Fürstenberg. Für beide Vereine ist das Thema von höchster Brisanz, da die Zahl ihrer Mitglieder jegliche vorhandene räumliche Dimension sprengt. Die Bergesel haben noch gar keinen Vereinsraum. Insofern zog sich das Thema den gesamten Abend hindurch. Doch der Programmabend zeigte weit mehr auf, als nur der Bedarf nach Vereinsräumen.

Geglückter Schulterschluss zweier Vereine

Er war der geglückte Schulterschluss zweier Vereine, die kurzweilige Narretei zusammenstellten, die Appetit auf weitere gemeinsame Projekte machte. In mehreren Punkten brachte sich die junge Eselszunft ins Programm ein. Eine der Überraschungen des Abends war in der ersten Programmhälfte der Einmarsch der närrischen Stadtmusik Hüfingen, die sich kurz entschlossen auf den Weg machte, um auf dem "vürdersten Berg" die Stimmung weiter anzukurbeln. Zum Programmauftakt begrüßten Eselschef Lukas Binninger, die vor wenigen Wochen neu gewählte Vorsitzende der Musikkapelle, Melanie Vollmer, und ihre Vorgängerin Martina Mayer das Publikum. Danach folgte in bunter Abfolge eine Reihe an Sketchen, Gesang und Tänzen.

Andreas Mayer übernahm die Ansagen und ließ sich in seiner Rolle als moderierender Kapo wieder jede Menge begeisternden Nonsens einfallen. Auch die Original Fürstenberg-Musikanten nutzen die Gunst der Stunde. Für einen Auftritt vertauschten sie ihre Rollen als musikalische Stimmungsmacher des Programmabends mit einem Sketch auf der Baustelle und sorgten so für Unterhaltung.

Die Förderung des Brauchtums kam beim Einmarsch der Bergesel zum Zug, die mit einem eigenen Zunfttanz begeisterten. Ballettaufführungen gab es in gemischter Formation, als Männerballett und als Damenballett. Das sich die Eseldamen nicht nur im Wiehern verstehen, zeigten sie in einem humorvollen Liedbeitrag. Die Esel hatten zudem die Präsentation zahlreicher Sketche übernommen.

 
 

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