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Hüfingen Wer ernten will muss mitbieten

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Hüfingen-Mundelfingen (bo). Im Herbst ist es in Mundelfingen Tradition, während der Obstversteigerung auf der Jungviehweide die üppige Natur zu genießen. Hier warten mit den unterschiedlichsten, auch alten deutschen Obstsorten, behangene Bäume auf die Ernte. Dank dem üppigen Bestand sind sie für einen Fachverband ebenfalls von Interesse, der sie seit Jahren pflegt und sich auch um Neubepflanzungen kümmert.

Das alles gerät während einer Stunde in Vergessenheit, wenn der Ortsvorsteher bei jedem Wind und Wetter zur Obstversteigerung ruft. Knapp zehn Interessenten aller Altersgruppen nahmen teil: In Windeseile erfolgte die Einteilung der zu ersteigernden Parzellen, auf denen die mit Obst beladenen Bäume auf die Ernte warteten. Zudem verfolgten die auf der Weide grasenden Pferde, Schafe und diverse Rinder aus dem Jungviehweidehof von Michael Birk das Ereignis.

Die ersten Gebote für die im Norden liegenden Obstbaumreihen gingen blitzschnell ein. Offenbar wussten alle, die zur Versteigerung gekommen waren, was sie wollten. Besonders pfiffig waren die beiden Youngster Linus Allaut und Tim Bäurer. Sie erinnerten sich nicht nur daran, wie der Ortsvorsteher den Obstbestand in der Vergangenheit unterteilt hatte, sondern verstanden sich auch im Feilschen um ein günstiges Gebot. Dabei erwies sich die Übernahme der Ernte von zwei Apfelbäumen für zwei Euro als besonderes Schnäppchen.

Einziges Handicap dürften die Höhe der Bäume und die Unwegsamkeit ihres Umfeldes sein. Dennoch gab es in den jungen Gesichtern keinen Anflug von Panik. Die Ausbeute von drei Säcken Obst zerstreute jegliche Bedenken. Parallel zur Auktion notierte Ortsvorsteher Michael Jerg die Einnahmen, welche die Bieter umgehend entrichteten. Nicht unter den Hammer brachte er die Ernte der vereinzelt über das Gelände stehenden Pflaumenbäume und Schlehenhecken.

Doch steht wohl zumindest für den Schlehenbestand mit dem Amphitheater ein Abnehmer parat. Zurück am Ausgangspunkt der Versteigerung schweifte der Blick der Anwesenden ein letztes Mal über das Naturparadies Jungviehweide.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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