Grenzerfahrungen sammeln lautet die Aufforderung an die Besucher der aktuellen Ausstellung "Meinungsbilder". Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Priska Leutenegger und Alexander Ruppert stellen Kunstwerke aus

Hüfingen (bo). Noch bis zum 14. April stellen die Schweizerin Priska Leutenegger und der Bad Kissinger Alexander Ruppert einen Teil ihrer Exponate in der Galerie "Kunst!Punkt" aus.

Beide sind in ihrem künstlerischen Schaffen "MeinungsBildner". Wer sich auf ihre Kunstwerke einlässt, begegnet einer Vielfalt an Grenzerfahrungen. Beide Künstler arbeiten vielschichtig und zeigen einer vielfach gesellschaftskritische Tiefe, welche verborgene Probleme nach außen kehrt.

Karin Seitz ging in der Vernissage auf die Besonderheiten beider Künstler ein, die in ihren Werken provozieren aber auch zum Nachdenken animieren. Aus der Tiefe heraus eröffnen sie Wege zu neuen Meinungen.

Ruppert arbeitet mit Zeitungsausschnitten, die auf die Informationsflut in der heutigen Kommunikation hinweisen. Leutenegger verwendet in ihren Bildern und Skulpturen gerne Kreuze, die den Scheideweg zwischen Gegenwart und Zukunft symbolisieren.

Am 7. April begegnen sich im "Kunst! Punkt" Musik und bildende Kunst. Entlang der Grenze zwischen beiden Stilrichtungen stimmt Kalavati Rieger mit ihrer Harfe auf die Ausstellung ein.

Galeristin Karin Seitz zeigt ab 23. Juni ihre Eigenkreationen, die sich mit der Hexenverbrennung in Hüfingen beschäftigen. Ihre Ausstellung hat den Titel "Die Farbe WEISS – es war ein regnerischer Sommer 1631". Zwischen dem 21. September und 13. Oktober beschließt eine Präsentation mit Werken des in Hüfingen bekannten Künstlers Paul Revellio das Ausstellungsjahr.

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