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Hüfingen Nichterscheinen Ausdruck der Frustration?

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Dieser Artikel ist überraschend negativ, zumal die Initiative nicht von Bürgerseite kam, sondern die Stadt sich hierzu beim Ministerium für Verkehr und Infrastruktur beworben hatte.

"Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg unterstützt 15 Kommunen bei der Durchführung eines professionellen Fußverkehrs-Checks. Bei diesem partizipativen Verfahren bewerten Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam die Situation des Fußverkehrs vor Ort. In Workshops und Begehungen erfassen sie die Stärken und Schwächen im örtlichen Fußverkehr und erarbeiten Vorschläge, wie die Wege zu Fuß künftig noch attraktiver und sicherer gestaltet werden können. Die Fußverkehr-Checks tragen dazu bei, den Fußverkehr stärker in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Bürgerschaft zu rücken und eine neue Geh-Kultur im Land zu entwickeln."

So heißt es auf der Homepage des Landes. Wie man aus dem Auszug der Homepage erkennen kann, gab es hier Workshops und Begehungen. Zu diesen insgesamt drei Terminen haben sich spontan Eltern und Schüler und Lehrer und Erzieher bereit erklärt mitzuwirken. An der Schule wie an den zwei Kindergärten fanden die Workshops reges Interesse und die bestehenden Probleme und Lösungen in Hüfingen wurden evaluiert.

An dem dritten Termin wurden uns vom Planungsbüro Planersocietät die ausgearbeiteten Maßnahmen vorgestellt. Dieses Ergebnis wurde nun auch den Gemeinderäten präsentiert.

Das Interesse an einem Thema an der Anzahl der Zuhörer abzuleiten, ist nun fast fahrlässig.

Vielleicht sind auch die beteiligten Eltern enttäuscht, weil man sich mehr Engagement an den Terminen von Stadt und Gemeinderat erhofft hat.

Vielleicht fühlt man sich als Statist, wenn die letzte Entscheidung gar nicht bei uns Eltern liegt.

Vielleicht spiegelt das Nichterscheinen die Frustration.

Nicole Birk und Stephanie Münzer Hüfingen

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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