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Hüfingen Mittendrin, ohne Inszenierung

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Die Podiumsdiskussion im Stadtmuseum leitete neben Günter Fohmann auch die Schülerin Linda Büchner (rechts). Foto: Filipp Foto: Schwarzwälder-Bote

Hüfingen (ff). Auf zwei Jahre angelegt ist das im Februar vom Landratsamt Villingen initiierte Projekt "Mittendrin". Gestern erfolgte in Kooperation mit der Volkshochschule die Auftaktveranstaltung im Stadtmuseum Hüfingen.

Leiter des Projektes ist Mateusz Budasz, der nach einer kurzen Begrüßung an die Moderatoren Günter Fohmann, dem früheren Rektor der Lucian-Reich-Schule, und der Abiturientin Linda Büchner im gut gefüllten Vortragsraum der Einrichtung übergab. Unter den Anwesenden auch die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Christa Lörcher sowie der Hüfinger Behindertenbeauftragte Peter Müller.

Den einleitenden Fachvortrag hielt Professor Schwab, Leiter der Integrativen Akademie Himmelreich. Schwab unterstrich dass, Integration und Inklusion zwei Paar Schuhe seien, auch wenn sich in beiden Ansätzen die Zielsetzung gleiche. Während Integration von unterschiedlichen Teilhabegraden an der Gesellschaft ausgehe, bedeute Inklusion einen stetigen Veränderungsprozess mit dem Ziel der Gleichstellung. Dies sei gerade bei der Arbeitsplatzsuche Behinderter eine Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Nur so hätten Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, ohne eine soziale Inszenierung von außen oder als Sorgenkinder auf der Basis eines medizinisch-sozialen Paradigmas vollständig akzeptiert zu sein.

Die Teilnehmer der Diskussionsrunde mit Frederik Holzmann und Hans-Peter Steffen, beide Gruppenleiter der Georgpfadfinder Villingen, Karin Pittner vom Brennpunkttheater Villingen, der an den Rollstuhl gebundene Schüler und Schauspieler Dominic Grimm sowie von der DLRG-Ortsgruppe Baar Martin und Michel Hene sowie Lisa Roth brachten mit Erfahrungsberichten ihren Alltag anschaulich näher.

Beispiele auch für einzelne Gruppen und Projekte, die nach den Worten von Professor Schwab wie Leuchttürme der Inklusion Mut machen, der Dazugehörigkeit neben Wohlfahrt und Fürsorge den gleichen Raum zu geben.

 

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