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Hüfingen Kicken nur bis zum Alter von 18 Jahren erlaubt

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Ein Bild der Zerstörung: Auch diese Bande am "Käfig" an der Lucian-Reich-Schule haben Unbekannte demoliert, das Füllmaterial auf der Anlage verstreut. Foto: Wursthorn Foto: Schwarzwälder Bote

Hüfingen (jsi). Mehrere Unbekannte hatten im Sommer am Kleinsportfeld an der Lucian-Reich-Schule eine Spur der Verwüstung hinterlassen: demolierte Banden, aufgerissene Tornetze, willkürlich verteilte Materialien entlang des Spielfeldrandes. Nun informierte Hüfingens Bürgermeister Michael Kollmeier in der jüngsten Gemeinderatssitzung darüber, dass der genaue Schaden auf 12 000 Euro beziffert wurde; zuvor war dieser auf rund 10 000 Euro geschätzt worden. Die Stadt hatte eine Anzeige wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt gestellt und die Sportanlage, die nach dem Corona-Lockdown erst ein paar Wochen zuvor wieder in Betrieb genommen wurde, gesperrt.

"Leider konnten die Verursacher nicht ermittelt werden", sagte Michael Kollmeier. Der Sportplatz ist dem Bürgermeister zufolge neu gemacht worden – mit mehreren Schildern, die künftig darauf hinweisen sollen, dass die Nutzung des Fußballfeldes nur für Personen gestattet ist, die maximal 18 Jahre alt sind. "Wir wollen, dass der Platz frei zugänglich ist. Manche fahren aber mit dem Auto dort hin, also müssen sie mindestens 18 Jahre alt sein", so Kollmeier. Ein zentrales Problem sei in diesem Zusammenhang der oftmals hohe Lärmpegel am "Käfig": laute Musik, und das meist erst ab den Abendstunden. Dazu verlange das Geballere gegen die Umrandung den Anliegern einiges an Nervenkraft ab. Die Geduld der Nachbarn sei an Grenzen gestoßen.

Um die Sache im Bereich der Lucian-Reich-Schule nachhaltig in den Griff zu bekommen, kann sich Hüfingens Verwaltungschef "zur Not die Unterstützung der Polizei" vorstellen.

In der Vergangenheit hatte Hauptamtsleiter Horst Vetter jedoch schon deutlich gemacht, dass sich derartige Gewaltausbrüche nur schwerlich verhindern ließen. Denn selbst bei regelmäßigen Kontrollen könne nicht alles rund um die Uhr im Auge behalten werden. Aber vielleicht, so Vetters Hoffnung, wirke die Tatsache, dass die Stadt konsequent Anzeige erstatte, abschreckend.

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