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Hüfingen Es geht voran

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Foto: Singler Foto: Schwarzwälder Bote

In der Schaffhauser Straße in Hüfingen geht es zunehmend voran. Seit Juli wird dort im zweiten von insgesamt drei Bauabschnitten gearbeitet.

Hüfingen. Wie Peter Maier vom zuständigen Ingenieurbüro Greiner bei einem Vor-Ort-Termin in dieser Woche berichtet, ist man mit dem Fortschritt der Arbeiten im Soll: "Wir liegen sehr gut in der Zeit, es läuft nach Plan. Das Wetter war ja zuletzt auch prima." Im Oktober, spätestens aber im November, soll Abschnitt zwei abgeschlossen sein.

Was aktuell auf der Baustelle gemacht wird? "Die Kabelarbeiten für Stromversorgung und Breitband werden noch in dieser Woche abgeschlossen", schildert Maier. Ab Mittwoch, 23. September, beginne dann der Bau eines Riesen-Stauraumkanals. Im Rahmen dessen müssten Autofahrer im Bereich der Dögginger Straße auf ihr Tempo achten.

Laut Bauamtsleiterin Petra Schmidtmann-Deniz kann auch die Kostenplanung eingehalten werden. "Im Verlauf der Arbeiten gab es bislang keine großen Überraschungen. Am Straßenbau, Kanalbau und den Leitungen wird parallel gearbeitet", sagt sie. Dominik Ciossek, Bauleiter der ausführenden Firma Behringer, ergänzt: "Aktuell sind wir mit zwei Kolonnen vor Ort, bei Gelegenheit können wir das Team aber mit einer dritten verstärken."

Autofahrer missachten die Sperrung

Eine Herausforderung in der Schaffhauser Straße stellt nach wie vor der "Schleichverkehr" dar, wie es Hüfingens Bauamtsleiterin bezeichnet. Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer die Sperrung zwischen den Abzweigungen Hausener Straße und Dögginger Straße ignorieren. Lediglich Anwohner sowie Kunden der anliegenden Geschäfte dürfen den Abschnitt befahren. Ansonsten handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bestraft werden kann. Das sagte bereits im August Bürgermeister Michael Kollmeier. Aber: "Der Großteil der Bevölkerung fährt nicht durch die Schaffhauser Straße, die meisten Autofahrer nehmen die Umleitung in Kauf, sie funktioniert gut", so Kollmeier. Der Austausch mit den Anwohnern sei positiv zu beurteilen, so Schmidtmann-Deniz: "Wir kommen wöchentlich bei einem Jour fixe zusammen, die Kommunikation untereinander läuft gut." Die Anlieger hätten deshalb bereits im Vorfeld von dem Vorhaben gewusst. Neue Entwicklungen sowie Details, die im Verlauf der Arbeiten hinzu kämen, würden ebenfalls mit Bewohnerseite und dem Regierungspräsidium Freiburg abgesprochen, so die Bauamtsleiterin.

Dritter Teil startet wohl nicht vor 2022

Wann der dritte und finale Bauabschnitt in der Schaffhauser Straße angegangen wird, ist noch nicht klar. Dieser umfasst die Sanierung von der Dögginger bis zur Bräunlinger Straße.

"Demnächst beginnen die Planungsüberlegungen, da geht es zum Beispiel um eine mögliche Verkehrsführung in diesem Zeitraum. Ende des Jahres möchten wir damit in den Gemeinderat gehen und den Austausch sowie die Diskussion einläuten", erklärt Petra Schmidtmann-Deniz. Eine Realisierung im kommenden Jahr 2021 sei allerdings nicht vorgesehen, so viel könne sie bereits sagen.

Die Sanierung in der Schaffhauser Straße startete 2018. Seit diesem Sommer läuft Bauabschnitt zwei, der 2019 hätte beginnen sollen. Doch stattdessen wurde der Regenwassersammler im Bereich des Kennerbaches hin zur Breg realisiert. Und in diesem Jahr kam dann das Donaueschinger Baustellenprojekt Georg-Mall-Brücke hinzu. Eine gleichzeitige Sperrung der Schaffhauser Straße hätte wohl für ein regionales Verkehrschaos gesorgt.

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