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Hüfingen Es bleiben zwei spannende Wochen

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Es wird noch einmal gezählt: Am 10. Juli findet der zweite Wahlgang für das Amt des Hüfinger Bürgermeisters statt. Foto: Sigwart Foto: Schwarzwälder-Bote

Während Michael Kollmeier und Astrid Hennies beim zweiten Wahlgang am 10. Juli wieder antreten werden, haben Niko Reith und Markus Baier ihre Kandidatur zurückgezogen.

Hüfingen (jak). Baier hatte sich direkt nach der Bekanntgabe des Ergebnisses entschieden, Reith wollte das Ergebnis erst noch analysieren.

Gestern hat er sich nach "sorgfältiger Überlegung" entschieden, nicht mehr anzutreten. "Das Ergebnis vom verganegnen Sonntag bietet keine Grundlage, diese Wahl noch gewinnen zu können. Natürlich bin ich über diesen Ausgang enttäuscht", sagt Reith.

Stimmen zum Wahlausgang: Franz Albert: Mit einem zweiten Wahlgang hatte der CDU-Fraktionssprecher Franz Albert gerechnet. "Ich habe das so kommen sehen. Allerdings hätte ich es gern gesehen, wenn die Wahl schon im ersten Wahlgang entschieden worden wäre, aber das wäre ein bisschen euphorisch gewesen", sagt Franz Albert, der von einem überaus fairen Wahlkampf spricht. In dem Ergebnis sieht er auch eine Parteienwahl. So gleiche Kollmeiers Ergebnis in der Kernstadt dem der Bundestagswahl. Auch die Dörfer seien wenig überraschend gewesen. Hausen vor Wald, wo Kollmeier und Hennies beinahe gleichauf liegen, habe schon immer mehr SPD-Wähler gehabt, als die anderen Ortsteile.

Kerstin Skodell: "Ich bin zufrieden, wie es aber gelaufen ist, hat mich dann doch überrascht", sagt die SPD-Fraktionsvorsitzende. Zwar hatte sie große Hoffnungen auf Astrid Hennies gesetzt, aber mit einem so guten Ergebnis hatte sie dann doch nicht ganz gerechnet. Dabei geht es ihr weniger um die SPD-Frau, sondern darum, dass eine Frau sich in der Politik engagiert. "Das begeistert mich sehr."

Grundsätzlich hätte sie mit allen vier Kandidaten als Bürgermeister leben können, aber "man hat halt seinen Wunschkandidaten." Nun würden noch einmal zwei spannende Wochen auf Hüfingen zukommen. Für den zweiten Wahlgang wünscht sie sich jedoch eine höhere Wahlbeteiligung. "Gerade in der Kernstadt hat die geringe Wahlbeteiligung richtig wehgetan." Viele Wähler wären auch wichtig, da der neue Bürgermeister breite Unterstützung braucht. "Egal wer es wird, ich bin neugierig auf das Neue, das uns erwartet. Es wird definitiv alles anders."

Adolf Baumann: Der Fraktionssprecher des Deierbündnisses FW/FDP/UWV zeigt sich "etwas überrascht" vom Ergebnis des ersten Wahlgangs. "Ich hätte damit gerechnet, dass der Abstand nicht so groß ist." Sowohl für Niko Reith als auch Markus Baier hätte er mit mehr Stimmen gerechnet. "Die Wähler haben auch sehr differenziert gewählt", sagt Baumann im Bezug darauf, dass in den ­Hüfinger Stadtteilen Kollmeier in allen Wahllokalen als Spitzenreiter hervorging und dass Hennies in der Kernstadt am meisten Wähler überzeugt hatte.

Zwar würden die Hüfinger Dörfer grundsätzlich stärker die CDU wählen, doch Baumann macht das Ergebnis auch an den Personen fest. "Der Wahlkampf war ja sehr personenbezogen, die Parteien haben kaum eine Rolle gespielt. Das ist auch gut so."

Und obwohl die Parteizugehörigkeit im Wahlkampf eine eher untergeordnete Rolle gespielt hatte, ist Baumann enttäuscht über das Abschneiden des FDP-Manns Reith, den er persönlich im Vorfeld angesprochen hatte. "Es ist für jede Partei interessant, einen eigenen Kandidaten oder jemanden, der den Ansichten nahe steht, ins Rennen zu schicken." Reith habe einen "engagierten Wahlkampf" geführt.

Nachdem im ersten Wahlgang keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erzielen konnte, wird am 10. Juli noch einmal gewählt. Markus Baier und Niko Reith haben ihre Kandidatur zurückgezogen. Michael Kollmeier und Astrid Hennies werden definitiv noch einmal antreten. Bis Mittwochabend können noch weitere Bewerber ihre Unterlagen im Rathaus abgeben.

 
 

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