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Hüfingen Damit sie taktvoll den Ton angeben

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Ein Dirigent auf dem Prüfstand: Benjamin Schelb vom Musikverein Grüningen mit dem Verbandsjugendblasorchester beim Dirigentenworkshop in Fürstenberg. Foto: Rademacher Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit Gymnastikübungen, um Verspannungen zu lösen, ging es am Samstagmorgen los. Der Blasmusikverband Schwarzwald-Baar hatte zu einem Dirigentenworkshop ins Bürgerhaus eingeladen.

Hüfingen-Fürstenberg. Mehr als die Hälfte der Dirigenten der Mitglieder nahmen das Angebot an und waren mit Begeisterung bei der Sache. Mit der Schweizerin Isabelle Ruf-Weber konnte nicht nur eine international geschätzte Referentin gewonnen werden, sondern auch eine Persönlichkeit, die ihre Inhalte lebendig und humorvoll vermittelt.

Neben vielen anderen Engagements war die amtierende Leiterin des Stadttheaters Sursee über zwölf Jahre künstlerische Leiterin des Landesblasorchesters Baden-Württemberg. An Dirigier- und Musikwettbewerben im In- und Ausland ist sie ein viel gefragtes Jurymitglied.

Als Workshop-Orchester stand den ganzen Tag das Verbandsjugendblasorchester Schwarzwald-Baar zur Verfügung und hatte mit seinem Dirigenten Alexander Beer eigens verschiedene Stücke unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen eingeübt. Die Vorsitzende der Bläserjugend, Alexandra Götz, freute sich, dass die Musikkapelle Fürstenberg unter ihrer Vorsitzenden Martina Limberger nicht nur die Räume, sondern auch ihre Schlaginstrumente zur Verfügung gestellt hatte. So stand neben der Theorie vor allem praktische Probenarbeit auf dem Programm.

Der Workshop diente nicht nur der Vorbereitung auf das Wertungsspiel anlässlich des Jubiläums der Feuerwehrkapelle Pfohren am 27. und 28. Mai kommenden Jahres, sondern sollte den Dirigenten auch wertvolle Tipps für ihre alltägliche Arbeit vermitteln. Hierzu konnten sie sich mit dem Jugendorchester selbst an verschiedenen Stücken versuchen. Ein Spiegelbild der täglichen Proben unter den Augen von Isabelle Ruf-Weber. Einzelne Passagen werden geübt, einzelne Register dirigiert. Die Referentin lässt den jeweiligen Dirigenten gewähren, greift nur selten ein. Als dieser mit dem Ergebnis zufrieden ist, kommen die Musiker zu Wort. Sie sagen, was ihnen aufgefallen ist, Isabelle Ruf-Weber kommentiert, bewertet und stellt gezielte Fragen. Nicht zu trocken, bei allem Ernst bleibt der Humor nicht auf der Strecke. Musiker wie Dirigenten haben sichtlich Spaß dabei. Auftreten, Gestik, Verbales, Didaktik und nicht zuletzt Musikalisches werden besprochen.

Am Ende nimmt der jeweilige Dirigent wertvolle Tipps und neue Impulse mit nach Hause. Aber auch für die Musiker des Verbandsjugendblasorchesters war der Tag eine tolle Erfahrung.

 
 

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Cornelia Spitz

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