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Hüfingen Bernhard Schmid folgt auf Hogg

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Bürgermeister Michael Kollmeier (Mitte) führt Bernhard Schmid (rechts) als neuen Ortsvorsteher von Fürstenberg und Werner Bäurer (links) als seinen Stellvertreter in ihre neuen Ämter ein. Fotos: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Fürstenberger Ortschaftsrat präsentiert sich neu formiert. Bernhard Schmid führt jetzt das Gremium.

Hüfingen-Fürstenberg. Nach den Rücktritten von Ortsvorsteher Gerhard Hogg und des Ortschaftsrates Jürgen Gut wurde Bernhard Schmid zum neuen Chef des Hüfinger Ortsteiles gewählt. Sein neuer Stellvertreter ist Werner Bäurer.

Neu ins Gremium rücken Andreas Bäurer und Markus Rekla nach. Eine leichte Nervosität war Bernhard Schmid während der Eröffnung der Sitzung des Ortschaftsrats anzumerken. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um an der Wahl, Einführung und Verpflichtung der beiden neuen Ortschaftsräte teilzunehmen.

Lautstark spendeten sie Applaus für den gewählten Ortsvorsteher und seinen Stellvertreter.

Eine Formalie war die Wahl des kurz zuvor verpflichteten Markus Rekla zum stellvertretenden Schriftführer. Bürgermeister Michael Kollmeier wünschte dem neuen Gremium ein glückliches Händchen für die Zukunft. Kollmeier begrüßte insbesondere die mit der neuen Zusammensetzung einhergehende Verjüngung des Gremiums. Er wies auf das Thema Kindergarten hin, mit dem sich der Ortschaftsrat in nächster Zeit auseinandersetzen muss.

An den Ergebnissen der laufenden Elternumfrage müssten sich die Gremien bei ihren Beratungen orientieren. Fortgeschritten sind die Diskussionen hinsichtlich des neuen Baugebiets an der Hondinger Straße.

Kollmeier übergab Ortsvorsteher Schmid einen Vorentwurf, der dem Ortschaftsrat als Basis für die Detailplanungen dienen soll. Gute Ansätze sieht Kollmeier auch bezüglich eines fehlenden Baugebiets sowie hinsichtlich des Anschlusses an das schnelle Breitbandnetz.

Jörg Dürr-Pucher und Benjamin Ruf von der Firma Solarcomplex möchten im Winter auf der Länge mit der Rodung von Bäumen zum Bau acht neuer Windkraftanlagen beginnen. Nach der erteilten Genehmigung planen die Betreiber das erneuerbare Energieprojekt aus südlicher Richtung auf der Höhe zwischen Riedöschingen und Leipferdingen durch das Jugendtal zu erschließen. Laut Dürr-Pucher seien die Windkraftanlagen aus Richtung Fürstenberg kaum wahrnehmbar, die Lärmbelästigung liegt deutlich unter den Grenzwerten.

Für den Bau der Windkraftanlagen geht eine Waldfläche von acht Hektar verloren, die in direkter Umgebung wieder aufgeforstet werden soll. Die Solarcomplex sucht deshalb dringend Landbesitzer, die bereit sind, Flächen zur Aufforstung bereitzustellen.

Die einmalige Entschädigung für 20 Jahre betrage 20 000 Euro pro Hektar plus einer kostenfreien Aufforstung. Insgesamt fordert der Gesetzgeber Ausgleichsmaßnahmen auf einer Fläche von 14 Hektar. Noch in der Abklärung hinsichtlich des Vogelschutzes befindet sich das Baugesuch für die leistungsstärkste der acht Anlagen. Sollte sie von den Behörden nicht bewilligt werden, hält Dürr-Pucher den kompletten Windpark für gefährdet. In deutlich geringeren Höhen als die Windkraftanlagen bewegt sich ein Gesuch der Drachenflieger. Sie beabsichtigen an ihrem südlichen Starthang eine zehn Meter hohe Wetterstation aufzustellen, welche die Wetterdaten kontinuierlich ins Internet überträgt.

Östlich von Fürstenberg befindet sich das Hochplateau der Länge auf der die Firma Solarcomplex den Bau und Betrieb von acht Windkraftanlagen plant. Im Winter ist die Rodung von acht Hektar Waldflächen geplant, welche die Basis für den künftigen Unterhalt der Anlagen liefert. Im zweiten Quartal 2017 erfolgt die Fundamentierung und im dritten Quartal die Inbetriebnahme des Windparks, der eine Leistung von 3,3 Megawatt aufweist.

Die Windkraftanlagen haben eine Nabenhöhe von 164 Metern und einen Rotordurchmesser von 131 Metern. Eine öffentliche Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2018 geplant. Zudem plant Solarcomplex die Bevölkerung regelmäßig zu informieren und gibt telefonisch unter Telefon 07721/8 27 41 34 gerne Auskünfte. (bom)

 

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Cornelia Spitz

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