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Hüfingen Bald gibt’s auf Hohen einen Spielplatz

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Klettergeräte dürfen auf dem neuen Spielplatz nicht fehlen.Foto: © Dmitry Naumov – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Lange haben die Bewohner im Neubaugebiet "Auf Hohen" gewartet – vor allem die jüngsten. Denn einen Spielplatz gab es dort bislang nicht und der Nachwuchs musste oft auf der Straße spielen. Das soll sich nun ändern.

Hüfingen (jak). Jochen Spieß vom Bauamt hat sich mit den Planungen befasst und einen Spielplatz entworfen, der vor allem für jüngere Kinder im Alter bis sechs Jahre optimiert werden und so die in Hüfingen vorhandenen Spielplätze ergänzen soll. 50 000 Euro stehen im diesjährigen Haushalt auch schon bereit, sodass einer Umsetzung nicht mehr viel im Weg stehen dürfte.

Klassische Geräte wie eine Schaukel dürfen nicht fehlen

"Es wird einen Weg geben und daran befinden sich Spielgeräte, die man im Laufen nutzen kann", erklärt der städtische Planer. Natürlich dürften auf einem Spielplatz die klassischen Geräte wie beispielsweise eine Schaukel oder ein Klettergerüst nicht fehlen.

Und es soll einen eigenen Bereich für die Kleinkinder geben. "Die Sitzbänke sind relativ eng an den Spielbereich aufgestellt, damit die Eltern ihre Kinder immer gut im Blick haben können", sagt Jochen Spieß. Außerdem soll der Fokus auf dem parkähnlich angelegten Spielplatz darauf ausgelegt werden, dass die Spielgeräte flexibel und vielseitig nutzbar sind.

Aktuell umfassen die Planungen acht Spielgeräte – ein drei mal drei Meter großes Trampolin und eine Hängemattenschaukel sind allerdings noch mit dem Wort optional versehen. "Wir schauen einfach, wie weit wir mit 50 000 Euro kommen", erklärt Bürgermeister Michael Kollmeier. Die Aufträge würden auf jeden Fall so ausgeschrieben, dass die optionalen Spielgeräte berücksichtigt werden. Sollte es mit den Kosten nicht funktionieren, dann könnten die Spielgeräte zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden.

Was ist aus dem früheren Konzept geworden?

Dass es nun endlich vorwärts geht, freut die Stadträte. Doch was ist aus dem Spielplatzkonzept geworden, das in früheren Jahren zusammen mit der Firma Bagage erstellt worden ist und unter anderem für den Spielplatz an der Breg gesorgt hat. CDU-Fraktionssprecher Christof Faller hatte sich schon gewundert, wo die Firma geblieben ist und SPD-Fraktionssprecherin Kerstin Skodell wurde noch deutlicher: "Wir haben ein Spielplatzkonzept und haben das im Laufe von fünf Jahren mit der Firma Bagage entwickelt. Diese Spielätze werden gut angenommen und viel gelobt."

Warum denn nicht daran angeknüpft worden sei? "Ich habe das sehr bewusst mit Herrn Spieß gemacht", erklärt Kollmeier. Bagage könne sich aber immer noch bewerben. Allerdings habe er auch mit dem Bauhof gesprochen, was das Thema der Pflege anbelangt.

Peter Albert: "Wir sollten die dortigen Familien einbeziehen"

BFSO/Grünen-Fraktionssprecher Peter Albert vermisst dann weniger Bagage, sondern die Bürgerbeteiligung: "Wir sollten die dortigen Familien einbeziehen. Es ist schön, wenn sich die Bürgerschaft ein bisschen einbringen kann. Ob da viel passiert, ist die andere Frage, aber eine gute Sache." Und FDP/FW-Fraktionssprecher Adolf Baumann erinnerte an die Zeitschiene: "Wir sind den Anwohnern schon längst einen Spielplatz schuldig." Wenn der Rat jetzt ablehne, dann würde wieder nichts gehen. Natürlich sei es schön, ein Spielplatz unter ein Motto zu stellen, aber nun gelte es, das Versprechen an die Anwohner zu erfüllen.

Die Arbeiten können im Juni vergeben werden

Wie geht’s weiter? Ganz so breit war die Zustimmung im Hüfinger Gemeinderat dann doch nicht: Neun Stadträte sprachen sich für die städtischen Planungen für den Spielplatz "Auf Hohen" aus, jedoch stimmten auch acht Stadträte dagegen – und es waren nicht nur die Stimmen aus der SPD-Fraktion. Wohl hätte doch eine knappe Minderheit gerne mit dem Spielplatzkonzept weitergearbeitet. Nun werden die städtischen Planungen weiterverfolgt.

Es werden die Ausschreibung gemacht und in der Juni-Sitzung könnten die Arbeiten vergeben werden. "Dann können dort auch bald die Kinder spielen", so Bürgermeister Michael Kollmeier.

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