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Hüfingen Auf kleinen Bühnen fühlen sie sich zuhause

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Bertram Merz (von links), Reinhard Mäder, Peter Kuhrt und Julian Follwaczny sind "Al Capones Stubenmusik".Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt, als an einem dieser typischen lauen Sommertage aus einem Haus in der Wutachstraße schwungvolle Musikpassagen die Abendstimmung bereicherten.

Hüfingen-Mundelfingen. Das erste Mal nach monatelanger Zwangspause hatten sich die Musiker von "Al Capones Stubenmusik" zu einer offiziellen Probe getroffen.

Auftritte im kleinen Rahmen haben sich lange bewährt

Von Beginn an war zu hören, dass in den Monaten der auferlegten Untätigkeit weder ihre gute Laune noch ihr musikalisches Talent auf der Strecke geblieben waren. "Wie alle Musiker, die nach einer derart langen Zeit wieder zusammenspielen, müssen wir uns neu abstimmen und an den Feinheiten feilen" lacht Bertram Merz als Gastgeber des Abends. Er verweist darauf, dass die Formation plant, in Zukunft verstärkt an Privatfeiern und zu speziellen Anlässen aufzutreten.

"Wir sind heiß darauf, live Musik zu machen", ergänzt Peter Kuhrt, der das Repertoire als eine Mischung aus Klassikern, Schlagern, Gaudi-Musik, Lumpenliedern und anderen Gassenhauern beschreibt. Die Lieder zum Mitsingen und Tanzen bieten ein Konzept, dem die Musikformation seit ihrer Gründung treu geblieben ist.

Das Runkelfest kam für die Gruppe wie gerufen

Dank der unbeschwerten Auftritte ohne Verstärker und andere elektronische Hilfsmittel entsteht eine Leichtigkeit, die bei den Zuhörern spontan gute Laune auslöst. Freilich gehört dazu auch eine gewisse Nähe zum Publikum, weshalb "Al Capones Stubenmusik" Auftritte auf großer Bühne in der Regel ablehnt. Das Erfolgskonzept greift inzwischen seit acht Jahren und geht auf ein Fest zurück, das als herbstliches Familienereignis in Mundelfingen konzipiert war und sich Runkelfest nennt. Doch während das Herbstfest rasch zu schwächeln begann, festigte "Al Capones Stubenmusik" in all den Jahren ihr Repertoire.

Reinhard Mäder erinnert sich: "Wir schrieben das Jahr 2012 als das erste Runkelfest den Mundelfinger Terminkalender im Herbst bereicherte. Die Idee mit der Stubenmusik war geboren". Hans Kindler und Martin Springindschmitten, zwei der Hauptinitiatoren der neuen Veranstaltungsform, motivierten auf Anhieb zahlreiche Mitbürger und Vereinsvertreter dazu, aktiv mitzuwirken. Unter ihnen waren auch die vier Musiker Bertram Merz, Reinhard Mäder, Heinz Widmann und Peter Kuhrt.

Für sie kam das Runkelfest wie gerufen. Insbesondere, da sie sich seit geraumer Zeit daran störten, dass in Mundelfingen mit Al Capones Erben (ACE), ein damals seit knapp vier Jahrzehnten logierender Gaudi-Ableger der US-amerikanischen Cosa Nostra sein Vereinsleben ohne Musikformation bestritt.

Taktgeber des Mundelfinger Musikalltags

Bertram Merz und Reinhard Mäder gehörten bereits damals dem "inneren Kreis" der ACE an. Es war deshalb für Peter Kuhrt, einem der Taktgeber des Mundelfinger Musikalltags, und Heinz Widmann eine Ehrensache, dem Quartett angehören zu dürfen.

Der erste Auftritt war ein voller Erfolg, doch in der Folge machten sich die Stubenmusiker rar: Sie beschränkten ihre Aufritte auf spezielle Anlässe und Privatfeiern. Werbewirksam präsentierten sie sich während der Gala zum 40. Geburtstag von Al Capones Erben in der Öffentlichkeit.

Immer wieder wirkten Gastmusiker in der Formation mit, und für Heinz Widmann hatte Frank Guggelberger den Part des Gitarristen übernommen. Inzwischen zogen weitere Jahre durchs Land. Al Capones Stubenmusik behielt das Konzept bei, vor allem bei Privatfeiern, Betriebsfesten oder zu speziellen Anlässen in Aktion zu treten.

In ihrer schwarzen Gangsterkluft mit Anzug, Hut und Sonnenbrille bereicherten sie mit ihrer guten Laune jede Veranstaltung. "Wir spielen absolut live um möglichst authentisch auf unser Publikum zu wirken", erklärt Reinhard Mäder die Auftrittsmanier der Gruppe. Er freut sich darauf, mit Al Capones Stubenmusik bald wieder durchstarten zu können. Im Dögginger Julian Follwaczny fand sich ein Gitarrist, der das Quartett ideal ergänzt.

Peter Kuhrt bleibt weiterhin der Taktgeber am Cajon, Bertram Merz der Mann am Kontrabass und Reinhard Mäder der Musiker an der Klarinette.

Al Capones Stubenmusik ist ein Musikquartett, das sich im Jahr 2012 gegründet hat und heute in der Besetzung Reinhard Mäder (Klarinette), Bertram Merz (Kontrabass), Peter Kuhrt (Cajon, Percussion) und Julian Follwaczny (Gitarre) bei Privatfeiern, auf Betriebsfesten oder zu speziellen Anlässen oder Jubiläen auftritt. Weitere Auskünfte zur Musikformation und Anfragen zu Auftritten unter Telefon 07707/16 13 und 07707/92 44 sowie per E-Mail an bertram-merz@t-online.de

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