Warum die HSG Schwenningen auch in Mühlheim verliert. Die St. Georgenerinnen jubeln nach einem Chaos in der zweiten Halbzeit gegen Spaichingen.
LANDESLIGAHSG Fridingen/Mühlheim – HSG Schwenningen 26:22 (14:11). Für die Handballer der HSG Schwenningen brachte die Reise nach Mühlheim keinen Ertrag ein. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase nahmen die Gastgeber im Laufe des ersten Durchgangs langsam, aber sicher das Zepter in die Hand. Kurz nach dem Seitenwechsel schafften es die Schwenninger dann noch einmal, auf zwei Tore heranzukommen, doch danach musste man stets einem relativ deutlichen Rückstand hinterherlaufen. Das Aufbäumen in Form eines 4:0-Laufs zum zwischenzeitlichen 21:24 kam zu spät.
„Wir waren im Angriff heute einfach viel zu ideenlos und nicht spritzig genug. Und defensiv haben wir von außen viel zu viel kassiert – da haben unsere Keeper teilweise kein Land gesehen. Jetzt haben wir eine Woche spielfrei – da heißt es, dieses Spiel aufzuarbeiten, bevor es dann gegen Radolfzell geht“, meinte ein enttäuschter Cheftrainer Manuel Hertz-Eichenrode nach der Partie. HSG-Tore: Philip Teubert, Braunmiller (je 4), Anton (3), Y. Teubert, Walter, Bußhardt, Patrick Teubert (je 2), Früh, Calin, Cuciula (je 1).
Landesliga Damen
TV St. Georgen – TV Spaichingen 31:26 (16:10). Den St. Georgenerinnen gelang ein deutlicher Sieg. Über ein 4:0, 8:6 und 15:9 erspielten sich die TVS-Damen eine 16:10-Halbzeitführung.
Der Start in die zweite Hälfte gehörte dann erneut den Gastgeberinnen. Magdalena Köppel. Hebiba Kurz und zwei Mal Nele Hüther stellten auf 24:14. Insgesamt profitierte der TV St. Georgen von einer beweglichen und kämpferischen Defensive, durch die man immer wieder zu einfachen Toren über den Tempogegenstoß kam.
Dann wurde es ein bisschen wild. Nele Hüther traf zum eigentlichen 24:14 und es folgte sogar noch die Zeitstrafe für Spaichingen. Irgendwie landete das Tor aber bei Spaichingen, die Partie lief weiter, Spaichingen traf, der Treffer der Bergstädter wurde kurz dazu genommen, dann aber wieder zurückgezogen. Das Tor des TVS, das dem TV Spaichingen falsch zugeschrieben wurde, wurde aber nicht wieder korrigiert. Am Ende leitete die Situation eine Phase ein, in der die Bergstädterinnen nicht mehr den finalen Zugriff bekamen und vorne viele schlechte Entscheidungen trafen. So drohte das Spiel beim 27:24 doch noch einmal zu kippen. Aber der TVS gewann am Ende mit 31:26. Tore TVS-Damen: Yvonne Beha (9), Nele Hüther (7), Nadine Beha (4), Luisa Brandenburg (3), Hebiba Kurz (3), Magdalena Köppel (3), Daya Radek (1), Alina Smajic (1)