Die St. Georgenerinnen – hier Nadina Beha am Ball – wollen sich für die Hinspielniederlage gegen die HSG Albstadt daheim revanchieren. Foto: Vicotria Lang

Warum die TVS-Spieler – praktisch auf dem Sofa – zuletzt den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft schafften und was sie im Heimspiel gegen Streichen weiter antreibt.

Alle drei höherklassigen Handball-Teams aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis sind am Wochenende im Einsatz.

 

Landesliga Herren

Die HSG Schwenningen (6./14:10) hat beim Tabellennachbarn HSG Baar (7.) das schwere Auswärtsspiel am Samstag (19.30 Uhr) vor sich. Die Partie wird in der relativ kleinen Halle in Talheim ausgetragen. „Klein und laut ist es dort. Wichtig wird sein, dass wir bei unserem Spiel bleiben und unseren Plan gut abarbeiten“, unterstreicht es HSG-Trainer Manuel Hertz-Eichenrode. Personell sieht es –verletzungs- und krankheitsbedingt – knapp bei der HSG aus. Sogar ein, zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft müssen aushelfen.

Landesliga Damen

TV St. Georgen – HSG Albstadt (Samstag, 17.30 Uhr). Nach drei Wochen Spielpause geht es für die Damen des TVS (7./8:12) direkt in das Rückspiel gegen Liga-Primus Albstadt. Die Albstädterinnen konnten in der Zwischenzeit beim HC Lustenau zwei weitere Zähler verbuchen. Aus dem Hinspiel (22:27) nehmen die Bergstädterinnen vor allem eine Erkenntnis mit: Albstadt ist schlagbar.

Für das Rückspiel haben sich die St. Georgenerinnen einiges vorgenommen. Nicht zuletzt weil mit Yvonne Beha und Ema Fajfer für den Rückraum wieder mehr Optionen zur Verfügung stehen. Im Hinspiel gelang es oft nicht, aus den Fehlern der HSG Kapital über das Tempospiel zu schlagen. Dies wollen die TVS-Damen am Samstag nun besser machen und wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen.

Bezirksoberliga Herren

TV St.Georgen – TV Streichen (Samstag, 19.30 Uhr). Das spielfreie Wochenende brachte die TVS-Herren – passiv – in der Tabelle wieder einen Schritt in Richtung Titelgewinn. Die direkte Konkurrenz patzte: Albstadt unterlag in Mössingen und Herrenberg verlor daheim gegen AmmerGäu. Dies bedeutet: Der TV St. Georgen hat inzwischen acht Punte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten HSG Albstadt II.

Gegen den Tabellenachten, den TV Streichen darf man sich, sowieso nicht zu Hause, keinen Ausrutscher leisten. Das Hinspiel liegt nur wenige Wochen zurück. Dort lag der TVS lange in Führung und brachte am Ende nur einen hauchdünnen Sieg mit in den Schwarzwald. Damals kamen die St.Georgener aufgrund eines Problems ins Straucheln, dass sich nun die ganze Saison schon hält – die Chancenauswertung. Die Analyse des letzten Heimspiels gegen Onstmettingen ergab zuletzt 22 Fehlwürfe – allein 13 in der ersten Hälfte. Ein Umstand der immer wieder weh tut. Gegen Streichen wollen sich die TVS-Herren in diesem Punkt verbessern.

Lediglich auf den langzeitverletzten Justin Goedhuis und Julian Jerke muss der TVS verzichten. Letzterer befindet sich immerhin schon wieder im Aufbautraining.