Mitarbeiter des Freiburger Hotels hatten versucht das Feuer im Keller zu löschen. Fünf von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Ein Brand in einem Heizungskeller im zweiten Untergeschoss des Panorama Hotels über den Dächern der Freiburger Altstadt hat am Sonntag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften geführt. Bei neun gab es Menschen den Verdacht einer Rauchvergiftung, fünf davon – allesamt Hotelangestellte – kamen ins Krankenhaus. Sie hatten versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu löschen.
Bei dem Brand am Sonntagnachmittag kam es laut Feuerwehr zu einer starken Rauchentwicklung, knapp zwei Dutzend Hotelgäste waren zu der Zeit im Haus, die aber alle unverletzt vom Personal evakuiert werden konnten.
Hotel bleibt auch am Montag noch geschlossen
Das Hotel wurde wegen der Rauchausbreitung in Absprache mit der Feuerwehr vorübergehend geschlossen. Auch die Gas- und Wasserleitungen wurde vorsorglich abgestellt.
Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte und 13 Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Die Brandursache sei noch nicht final geklärt, erklärt Polizeisprecher Özkan Cira am Montag auf Nachfrage. Denkbar sei ein technischer Defekt am Heizkraftwerk des Hotels. Der Schaden liege bei rund einer Million Euro, so Cira weiter.
Mitarbeiter sind wieder wohlauf
Das Hotel war am Montag noch geschlossen. Wie lange das so bleiben werde, könne man nicht absehen, erklärt eine Mitarbeiterin auf Nachfrage unserer Redaktion. Es gehe aber allen Mitarbeitern wieder gut, und man bringe „alles wieder auf Vordermann“.