Die Draufgänger legten einen gelungenen Auftritt hin. Foto: Lothar Schwark

Gleich an zwei Tagen in Folge lud das Team der Hütte Göttelfingen zum „Hot Party Weekend“ ins Festzelt direkt neben der Hütte. So wurde gefeiert.

Mit der Verpflichtung der „Draufgänger“ landete das Vorstandsteam um Sina Rohr, Micha Betz, Adrian Krämer und Jacqueline Günthner einen echten Glücksgriff. Mehr als 1000 Fans feierten ausgelassen mit der seit 2001 bestehenden Kultband im Festzelt.

 

Nach rund neun Stunden dauernder Anfahrt aus der Steiermark plauderten die Musiker zudem noch etwas aus dem Nähkästchen. Rund 150 Auftritte hat die Band im Jahr, verrieten die Musiker. Beim von Florian Silbereisen moderierten „Schlagerboom“ spielten die Musiker schon und auch im ZDF-Fernsehgarten traten sie bereits auf. Aber auch auf vergleichsweise kleinen Bühnen wie der beim „Hot Party Weekend“ in Göttelfingen fühlen sich die Musiker zu Hause.

In diesem Jahr hat die Band aber noch einen ganz besonderen Auftritt. Der führt sie ins brasilianische Blumenau, wo die Musiker im Rahmen des 18- tägigen Oktoberfests spielen werden. Immerhin das zweitgrößte Volksfest in Brasilien, direkt hinter dem Karneval in Rio.

Musiker zünden direkt zu Beginn ein Hit-Feuerwerk

Doch zurück zum Auftritt in Göttelfingen. Gute Laune war garantiert, als die Musiker mit den Worten „Göttelfingen, seid ihr bereit?“ auf die Bühne kamen. Gleich zu Beginn zündete die Band ein Hit-Feuerwerk. Und beim Publikum sprang der Funke direkt über.

Spürbar war, das hier Profis am Werk waren, die ihre Bühnenshow perfekt beherrschen. Als Meister auf der Posaune überzeugte Robert Wolf, der auch sonst für manchen Spaß auf der Bühne sorgte. Sein Schlagzeug hatte Rene Wohlgemuth fest im Griff, während Martin Raneg mit dem Akkordeon über die Bühne wirbelte. Auch Leadsänger und Gitarrist Albert-Mario Lampel überzeugte auf der ganzen Linie.

Autogramm- und Selfiewünsche erfüllt

Musikalisch folgte Gassenhauer auf Gassenhauer. Nicht fehlen durfte etwa der Dauerbrenner „ Cordula Grün“, das bejubelte „ Marie“, „Gianna“, „Johnny Deere“ oder „Fendt“. „Göttelfingen, der absolute Wahnsinn“, rief Leadsänger Lampel dem Partyvolk entgegen. Eine Autogrammstunde durfte freilich nicht fehlen und auch die Wünsche der Fans nach einem Selfie mit den Musikern wurden erfüllt. Nach einem absolut gelungenen Konzert sorgte „DJ Jogi“ bis weit nach Mitternacht für Stimmung.

Der Samstagabend stand dann ganz im Zeichen der elektronischen Beats. „LIZOT“ und „DJ Jabba“ legten auf. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht.