Die Hornberger Feuerwehr hat gleich vier verschiedene Szenarien bewältigt.
Gleich vier Szenarien hatten sich die Hornberger Feuerwehren für ihre Herbstübung am Samstagnachmittag auf einem Betriebsgelände in der Hofmattenstraße ausgesucht.
Einen Brand mit starker Rauchentwicklung bekämpften die Wehrleute der Abteilung Niederwasser gemeinsam mit der Stadtwehr, wobei Niederwasser seinen Heimvorteil nutzte und wenige Sekunden vor den Kollegen aus der Kernstadt am Einsatzort war und dafür die Löschwasser-Entnahme aus der nahen Gutach übernahm. Zwei Personen konnten aus dem brennenden Gebäude gerettet werden und der Brand wurde mit einem Löschangriff nach wenigen Minuten gelöscht.
Vom benachbarten Silo-Turm rettete der Höhenrettungszug der Duravit-Werkfeuerwehr eine Person im Akia-Rettungsschlitten, gesichert mit drei Rettungsseilen gelang die Höhenrettung als Alternative zum Einsatz einer Drehleiter. Kommandant Uwe Bähr kommentierte für die zahlreichen Zuschauer den Fortgang der Übung. Nach dem Löscheinsatz und der Höhenrettung wurde im zweiten Teil technische Hilfestellung nach einem Autounfall und die Bergung einer unter einem Holzstamm eingeklemmten Person vorgeführt. Nach der Sicherung des verunfallten Kleinwagens und nach Rücksprache mit den Helfern des DRK wurde der PKW nach allen Regeln der Kunst bearbeitet, Seiten- und Frontscheibe wurden entfernt und mit einem hydraulischen Spreizer die durch den Aufprall verbogenen Türen geöffnet, ein zweiter Trupp sicherte den Baumstamm und zog die verunfallte Person, wie bei der Höhenrettung zuvor dargestellt durch eine Puppe, behutsam unter dem Stamm hervor. Nach gut einer halben Stunde waren alle vier Szenarien zur Zufriedenheit des Führungskräfte-Teams gelöst.