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Hornberg Wasserversorgung rückt in den Fokus

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Der 1896 erbaute Hochbehälter Immelsbach war die erste öffentliche Wasserversorgung Hornbergs. Er wird nun durch ein Pumpwerk ersetztFoto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Die Stadt Hornberg investiert in den kommenden 30 Jahren einen Millionenbetrag in die Wasserversorgung. In der jüngsten Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit den ersten Schritten auf Basis des 2019 erstellten Strukturgutachtens.

Hornberg. Zunächst stehen der Bau eines neuen Pumpwerks als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Hochbehälter Immelsbach und der Bau einer zentralen UV-Anlage mit Wasserleitung für die Versorgung Schwanenbach auf der Agenda. Für die zwei Projekte wurde in dem von dem Ingenieurbüro Zink erstellten Gutachten im kurz- bis mittelfristigen Umsetzungszeitraum eine hohe Priorität festgelegt.

"Wir sind in einer frühen Bearbeitungsphase, die Umsetzung wird noch dauern", kündigte Bürgermeister Siegfried Scheffold an. Hinsichtlich der Zuschussanträge sei es jedoch wichtig, "in die Gänge zu kommen".

In die Sitzung gekommen war Ingenieur Philipp Höger vom Büro Zink, der die geplanten Maßnahmen und deren Kosten vorstellte. "Gemäß der ersten Kostenschätzungen ergeben sich für den Hochbehälter Immelsbach Baukosten in Höhe von netto 350 000 Euro zuzüglich Nebenkosten", erläuterte Höger. Für den Bau einer zentralen UV-Anlage mit Wasserleitung im Schwanenbach seien netto 100 000 Euro zuzüglich Nebenkosten anzusetzen.

Für beide Maßnahmen kann laut dem Ingenieur nach derzeitigem Stand im Fall einer Bewilligung von einer Förderrate von mindestens 25 Prozent ausgegangen werden.

Der Standort des Pumpwerks Immelsbach wird etwa 50 Meter nordöstlich des bestehenden Hochbehälters sein. Synergieeffekte durch Koppelungen mit Maßnahmen im Bereich Abwasser, Breitband und Strom sollen genutzt werden bei der Verlegung der Wasserleitungen im Schwanenbach. "Die Standorterkundung zur Erstellung der zentralen UV-Anlage ist noch nicht abgeschlossen", so der Ingenieur.

Gemeinderat Fritz Wöhrle (Freie Wähler) erkundigte sich nach der Zeitschiene der Maßnahmen. Einen Baubeginn vor Ende 2021 hielt Scheffold für nicht sehr wahrscheinlich. Er rechne eher mit einem Zeithorizont, der die darauffolgenden zwei Jahre umfasst. "Auch im Schwanenbach wird die Maßnahme voraussichtlich nicht im ersten Halbjahr 2021 umgesetzt", meinte der Bürgermeister. Einstimmig erteilte der Gemeinderat dem geplanten Zuschussantrag das Einvernehmen.

Gemeinderätin Eva Laumann (SPD) fragte nach, ob der Immelsbacher Hochbehälter bestehen bleibe. "Der 1896 erbaute Hochbehälter steht vielleicht sogar unter Denkmalschutz, doch er wird sowieso als Reminiszenz an die alten Zeiten fortbestehen", erinnerte Scheffold daran, dass Immelsbach die erste öffentliche Wasserversorgung Hornbergs repräsentiere.

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