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Hornberg Stadt richtet Corona-Hotline ein

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So sieht die Startseite der Stadt Hornberg derzeit unter www.hornberg.de aus.Screenshot: Weimer Foto: Schwarzwälder Bote

Wie reagieren die Hornberger auf die Corona-Krise? Die Gastro-Szene kommt zum Erliegen, Vereine bieten Hilfsdienste an und die Stadt richtet eine Corona-Hotline ein.

Hornberg. Was lassen beziehungsweise was können Betriebe, Verwaltung und Bürger derzeit noch tun, wenn soziale Kontakte auf das Minimum reduziert werden?

Stadtverwaltung richtet Corona-Hotline ein: "Wir wollen nach wie vor unseren Einwohnern dringend notwendige Verwaltungsleistungen anbieten", teilt Bürgermeister Siegfried Scheffold mit. Demnach steht die Verwaltung den Bürgern zu den üblichen Sprechzeiten zur Verfügung, bittet jedoch um Kontaktaufnahme unter Telefon 07833/79 30 oder per E-Mail an stadtverwaltung@hornberg.de. Falls eine persönliche Vorsprache unumgänglich ist, melden sich die Bürger nach vorheriger Anmeldung an der Sprechanlage am Rathauseingang, heißt es.

Aktuelle Infos zur Corona-Situation stellt die Stadt Hornberg immer tagesaktuell auf der Homepage unter www.hornberg.de unter der Rubrik "Aktuelle Informationen zur Corona-Krise" zur Verfügung. Zudem hat die Stadtverwaltung eine Corona-Hotline eingerichtet und vermittelt bei Bedarf Unterstützung. Die Hotline ist unter Telefon 07833/7 93 41 zu erreichen. CVJM und DRK bieten Unterstützung: Wie berichtet, bietet der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Hornberg-Gutach Einkaufshilfe und sonstige Unterstützung, zum Beispiel für Botengänge, an. Wer Hilfe benötigt, meldet sich bei der Corona-Hotline, per Mail an stadtverwaltung@hornberg.de. beim evangelischen Pfarramt unter Telefon 07833/3 88 oder per E-Mail an krenzthomas@t-online.de. "Die Stadtverwaltung bedankt sich beim CVJM und dem DRK-Ortsverband für diese vorbildliche Initiative", schreibt Bürgermeister Siegfried Scheffold in einer Mittelung. Gastronomie steht vor Desaster: Vereinzelt bieten und boten Hornberger Speisegaststätten auch die Möglichkeit an, ihre Speisen zum Abholen zu bestellen. So gab beispielsweise das Gasthaus Rose auf seiner Facebookseite bekannt, dass Gäste zwischen 11.30 und 14 Uhr sowie von 17.30 bis 20 Uhr Speisen per Telefon bestellen und abholen können.

Schon am Freitagmittag gab jedoch das Landhaus Lauble auf Facebook bekannt, sein Restaurant und Hotel für die kommenden vier Wochen zu schließen. Zuvor bot die Familie Lauble noch einen Abholservice an. Dadurch dass das Gasthaus auf dem Fohrenbühl aber weit entfernt vom nächsten Ortskern liegt, wurde dieser kaum genutzt, so Inhaber Jürgen Lauble im Gespräch mit dem Schwabo.

Ursprünglich wollte das Landhaus noch bis einschließlich morgen, Sonntag, sein Restaurant und das Hotel (für Geschäftsreisende) öffnen. Am gestrigen Freitag gab Minister Winfried Kretschmann schließlich bekannt, dass ab dem heutigen Samstag alle Gaststätten und Restaurants in Baden-Württemberg schließen müssen. Davon ausgenommen sind Take-Away-Restaurants und Lieferdienste. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleiben laut Kretschmann weiterhin möglich.

"Das reißt einem den Boden unter den Füßen weg", sagt Armin Hartmann, Wirt des Gasthauses "Zum Schützen" kurz nachdem ihm die Mitteilung des Dehoga Baden-Württemberg erreichte. Der Gastwirt führt ein Restaurant mit Hotelzimmern und einen Imbiss. Einen Liefer- oder Take-away-Service anbieten kommt für ihn wirtschaftlich und aus Personalgründen erstmal nicht infrage. "Meine Speisen sind nicht auf einen Lieferservice ausgerichtet", sagt er. Außerdem wird es immer schwieriger Ware zu erhalten, da die Lebensmittellieferanten Kurzarbeit angemeldet hätten. Allein den Imbiss zu betreiben würde sich unter den Auflagen finanziell nicht rentieren. Schon in den vergangenen Tagen sei sein Restaurant leer gewesen. Geburtstage, Hochzeiten und Kommunionsfeiern oder Hotelübernachtungen wurden bis in den Frühsommer hinein storniert. "Ich bin normalerweise kein Schwarzseher, aber die Situation ist derzeit brutal", sagt Hartmann. "Und das trifft gerade wirklich jeden." Betriebe schützen Personal und Kunden: Auch wenn es bislang schon viele Appelle gab, dass gerade die Bürger, die zur Risikogruppe gehören, weitestgehend zu Hause bleiben sollen, gehen momentan noch viele einkaufen. Daher hat die Metzgerei Wöhrle einen Lieferservice eingerichtet. "Wir beliefern jeden Montag, Mittwoch und Sonntag kostenfrei jede Altersgruppe mit unseren Produkten", informiert Dagmar Wöhrle. Kunden aus Hornberg und Gutach können somit auch einfach in der Metzgerei anrufen. "Ich bringe das dann an den drei Tagen ab 15 Uhr vorbei", erklärt Wöhrle am Freitagmittag im Telefonat mit dem Schwabo. Durch diesen Service möchte die Metzgerei sowohl seine Kunden als auch sein Personal schützen.

Weitere Informationen: www.hornberg.de

Ob und inwiefern die jeweiligen Gasthäuser in den einzelnen Orten einen Liefer- oder Mitnehmservice anbieten oder komplett schließen, ändert sich in der aktuellen Situation ständig. Daher empfiehlt es sich, sich bei den jeweiligen Restaurants per Telefon oder im Internet zu informieren.

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