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Hornberg Spannende Frage: "Wo geht die weitere Reise hin?"

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Hornberg. Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord feiert das 20-jährige Bestehen und feilt an der Ausrichtung.

Im Gemeinderat wurden Dagmar Wöhrle (FW), Sabrina Fabiano (CDU) und Rolf Hess (SPD) dazu benannt, an der "Ideen-Werkstatt Gemeinderäte" Ende April in Sasbachwalden teilzunehmen.

Der Naturpark blicke ins Jahr 2030 und schreibe seinen Naturpark-Plan fort. Mit Blick auf die vergangenen Jahre, aktuellen Rahmenbedingungen und Zukunftstrends soll der Kompass neu ausgerichtet werden. In einem Dialogprozess lädt der Naturpark Mitglieder, Gemeinderäte, Partner und Ehrenamtliche dazu ein, Ziele zu erarbeiten. Ein Instrument sind Fragebögen, die sowohl eine Gewichtung der Themen als auch verschiedene Kriterien künftiger Vorhaben beinhalten.

Hornberg hat laut Scheffold schon zahlreiche Naturparkprojekte umgesetzt. "Außerdem läuft eine Projektprüfung, inwieweit der dritte Hof in Niederwasser umgenutzt und als Naturparkinfostelle zusammen mit anderen Nutzungen eingerichtet werden kann", führte Scheffold aus. Generell gehöre der Erhalt von Hofgebäuden und deren Umnutzung unter dem Aspekt der Förderung der Baukultur, Kooperationen mit Forstwirtschaft und Holverarbeitern mit auf die Agenda.

Ein weiteres Projekt sei die Anerkennung der Wilhelm-Hausenstein-Schule als Naturparkschule. Mit zu den künftigen Aufgaben gehört auch, die Marke Naturpark stärker zu etablieren um Verwechslungen mit dem Nationalpark auszuschließen.

Gerne nahm Scheffold die Anregung von Gottfried Bühler, dem Ortsvorsteher Reichenbach, auf. Er schlug vor, eine historisch ausgerichtete überörtliche Initiative der drei Bollenhutgemeinden Reichenbach, Gutach und Kirnbach ins Leben zu rufen.

Ihre Redaktion vor Ort Hornberg/Gutach

Lena Weimer

Fax: 07832 9752-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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