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Hornberg Robin Hood erobert Storenwald

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Die Schauspieler wärmen sich zu Beginn der Probe für "Robin Hood" auf. Regie führt Corina Rues-Benz. Foto: Weimer Foto: Schwarzwälder Bote

Schwertkämpfer, Bogenschützen und eine Reise in den Sherwood Forest: Das erwartet die Zuschauer ab Freitag, 2. August, auf der Hornberger Freilichtbühne, wenn "Robin Hood" Premiere feiert.

Hornberg. Das Schauspiel gehört neben "Heidi" und dem "Hornberger Schießen" zu den drei Stücken, die in diesem Sommer auf die Bühne im Storenwald gebracht werden. Nach ihrer ersten Saison mit "Currywurst und Pommes" 2018 übernimmt die Theaterpädagogin, Regisseurin und Autorin Corina Rues-Benz in diesem Jahr erneut die Spielleitung des Abendstücks.

Wer bei "Robin Hood" an die Zeichentrick- oder Realverfilmungen à la Disney oder Warner Brothers denkt, bekommt in Hornberg eine ganz andere Produktion zu sehen: "Robin Hood ist eine Sagenfigur, die in den vergangenen Jahrhunderten auf verschiedene Arten und Weisen adaptiert wurde", berichtet Rues-Benz während eines Probenbesuchs. Im Storenwald führt das Erwachsenenensemble die Theaterversion von Bernd-Klaus Jerofke auf.

Dabei handelt es sich um eine humorige Fassung, bei der sich die Geschichte um den jungen Bettelmönch Robin Hood dreht, "der seinem späteren Getreuen Boy George das Leben rettet, als dieser von Wildhütern des Sheriffs von Nottingham bedrängt wird", heißt es auf der Internetseite der Freilichtbühne. Natürlich tauchen auch bekannte Figuren wie der "Sheriff von Nottingham", "Little Jon" und "Lady Marian" auf.

Von lustig bis hin zu emotional

Das Stück ist auf jeden Fall "lustig, mit komödiantischen Elementen, aber auch ernst und emotional", so Corina Rues-Benz. Mehr wird an dieser Stelle über die verschiedenen Rollen und Handlungsstränge noch nicht verraten.

Eine Besonderheit der diesjährigen Produktion ist auf jeden Fall der Einsatz von (Holz-)Schwertern sowie Pfeil und Bogen. "Wir arbeiten dabei mit der Schützengesellschaft (SG) Hornberg zusammen", erklärt die Regisseurin.

Schützengesellschaft trainiert mit Ensemble

Die Schützengesellschaft brachte dem Ensemble nicht nur das Bogenschießen bei. Mitglieder des Vereins, wie Manfred Kumbier als "Richard Löwenherz", treten auch als Schützen auf der Freilichtbühne auf. Von Dörte Jensen, einer Kampfchoreografin aus Stuttgart, lernten die Schauspieler den Umgang mit Holzschwertern – sodass es neben Tanz- und Gesangseinlagen auch reichlich Action im Storenwald gibt.

Regisseurin Rues-Benz macht die Arbeit mit dem Ensemble viel Spaß. "Oftmals sehe ich in den Schauspielern etwas, was sie selbst noch nicht in sich sehen", erklärt sie. Für sie sei es ein Geschenk, zu verfolgen, wie die Laiendarsteller über sich hinaus wachsen.Beim Probenbesuch feilen die Schauspieler gerade an einigen Kampfszenen: Da werden Masken aufgesetzt, Mäntel angelegt und mit Schwertern gefochten. Nach einem "Warm-up" zu Beginn der Probe, bei dem Corina Rues-Benz mit den Darstellern einige Übungen macht und Details klärt, arbeiten die Darsteller an einer bestimmten Szene.

Das Zuschauen macht jetzt schon Lust auf die Aufführung. Das Stück beginnt am Freitag, 2. August, um 20 Uhr auf der Hornberger Freilichtbühne.

Die letzten Aufführungen des Familienstücks "Heidi" auf der Freilichtbühne Hornberg sind heute, Freitag, ab 20 Uhr, am Samstag, 27. Juli, ab 16 Uhr, und am Sonntag, 28. Juli, ab 16 Uhr. Mehr Infos gibt es unter www.freilichtbuehne-hornberg.de.

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