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Hornberg "Ohne Spaß funktioniert es nicht"

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Skitalent Paul Hartmann präsentiert seine neue Ausrüstung.Foto: Kornfeld Foto: Schwarzwälder Bote

Hornberg/Gutach. Ein ganz neuer Lebensabschnitt wird nach den Sommerferien für das Hornberger Skitalent Paul Hartmann beginnen. Ab September wird er die Staudinger Gesamtschule, Eliteschule des Sports in Freiburg, besuchen. In Freiburg wird der 14-Jährige, der für den TuS Gutach startet, im Internat leben. Der Schwerpunkt dort liegt eindeutig auf dem Sport. "Zur Zeit wird das Training an den Unterricht angepasst, dort läuft es umgekehrt", erzählt Paul Hartmann, der sich sichtlich auf die Herausforderung freut.

Der Trainingsplan ist vollgepackt

In den letzten zwei Ferienwochen, ab dem 1. September, wird Paul in Saas Fee in der Schweiz trainieren. Es schließt sich ein eintägiger Konditionswettkampf in Bayern an. Beim Deutschen Schüler-Cup messen sich die Teilnehmer jeweils eines Jahrgangs. Im Oktober ist in jeder Woche jeweils an drei Tagen Unterricht in Freiburg, dann geht es jeweils für vier Tage zum Training in die Alpen. Vor dem ersten Rennen im Dezember in Hochfügen stehen 60 Schneevorbereitungstage im Trainingsplan.

Damit der schulische Erfolg aber nicht zu kurz kommt, ist auch an den Trainingstagen Lernen angesagt. Dafür, dass das eingehalten wird, sorgen die Trainer.

Von den anderen Schülern, die auch zu Skifahrer sind, kennt der Hornberger bereits einige vom Training und von Rennen: "Wir treten als Schwarzwaldteam auf."

Auch andere Disziplinen sind vertreten

Im Unterricht wird Paul aber nicht nur mit Skifahrern zusammen lernen, es sind Sportler aus anderen Disziplinen dort: Fußballer, Basketballer, Volleyballer und Ringer. "es wird bestimmt interessant mit ihnen andere Sportarten zu machen", freut sich Paul.

Der 14-Jährige ist durch und durch sportbegeistert. "Wenn es mir keinen Spaß machen würde, würde es nicht funktionieren", ist er überzeugt. In den Sommerferien steht nicht so viel offizielles Training auf dem Programm, erzählt er und zeigt seinen Trainingsplan, auf dem trotzdem wenige freie Tage verzeichnet sind. An diesen Tagen geht er dann joggen, macht Krafttraining und fährt mit dem Fahrrad. außerdem steht er beim Handball im Tor und spielt Tennis.

Bisher haben ihn die Eltern drei bis vier Mal in der Woche nachmittags zum Training gefahren. Im Sommer wurde hauptsächlich die Kondition trainiert. "Hauptsächlich skispezifische Sachen", erzählt Paul, "um im Winter fit zu sein und Verletzungen vorzubeugen". Trainiert wurde in Donaueschingen, im Kraftraum in Furtwangen oder im Olympiastützpunkt in Freiburg. Im Winter haben ihn die Eltern dann zum Feldberg gefahren. Die Fahrt habe bei Eis und Schnee manchmal lange gedauert. Da es dort keine Flutlichtanlage gibt, die abendliches Training ermöglicht, mussten die Hausaufgaben anschließend erledigt werden. "Das war manchmal kein schönes Gefühl, beim Training zu wissen, dass anschließend noch gelernt werden muss", so der 14-Jährige. Für die Eltern wird es eine zeitliche Entlastung sein, ihren Sohn nicht mehr zum Training fahren zu müssen.

Paul hat bereits mit zweieinhalb Jahren auf Skiern gestanden. "Es war immer Spaß und das ist es auch noch", erzählt er. Es ging weiter mit Bambinirennen bis zum Kids-Cross Rennen. Im Februar kam er beim Leki-Pokal 2020 in Damüls/Bregenzerwald in der U14 auf den zweiten Platz. Vor dem Lockdown hätten noch drei bis vier Rennen folgen sollen, daraus wurde jedoch nichts.

Paul Hartmann ist nicht der einzige erfolgreiche Skifahrer des TuS Gutach. Auch Alessia Panduritsch, Franka Panduritsch und Sophia Blum sind beispielsweise immer wieder vorne mit dabei. Das liegt laut Pauls Vater, Rolf Hartmann, auch an den hervorragenden Trainern und an der Unterstützung durch den Verein. Rolf Hartmann ist der Abteilungsleiter Ski beim TuS Gutach. Die Skiabteilung des TuS Gutach wurde im Jahr 1951 gegründet.

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