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Hornberg "Nach fünf Minuten wusste ich: Das kann ich mir vorstellen"

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Die neue Heimleiterin Tanja Schneckenburger (Mitte) wird von Stiftungsvorstand Hartmut von Schöning (rechts), Verbundleiter Thomas Schellinger-Pusler (links) und ein paar Bewohnern begrüßt. Foto: Lübke Foto: Schwarzwälder Bote

Hornberg (lüb). Das Stephanus-Haus in Hornberg hat eine neue Hausleitung. Seit vergangenen Montag hat Tanja Schneckenburger ihren Dienst aufgenommen. "Im Bewerbungsgespräch dauerte es nur fünf Minuten. Dann wusste ich: Das kann ich mir hier vorstellen", berichtet Schneckenburger im Pressegespräch.

Die 43-Jährige wohnt in Villingen-Schwenningen und wird auch als neue Hausleitung nach Hornberg pendeln. Nachdem sie als Heimleiterin im Heilig-Geist-Spital in Villingen-Schwenningen aufgehört hatte, suchte sie einen Neustart und wurde auf die Stelle in Hornberg aufmerksam.

"In Villingen-Schwenningen hat die neue Landesheimbauverordnung es uns schwer gemacht. Wir hatten 171 Plätze, baulich durften aber nur 100 im Gebäude sein", so Schneckenburger, die alle Bewohner persönlich kannte.

Kurzzeitpflege ist "unsere Zukunft"

Im Stephanus-Haus sind derzeit alle 59 Plätze der Pflegeeinrichtung besetzt. Für Schneckenburger ist nicht nur die deutlich geringere Anzahl an Bewohnern etwas Neues, sondern auch die Art der Arbeit. "Die Tagespflege kenne ich so noch nicht. Diese verlangt auch eine andere Art der Abrechnung. Da werde ich meinen Fokus drauf legen", erzählt die neue Leitung. Ihr "Steckenpferd" Aufnahmemanagement kommt in ihrem neuen Beruf bei der aktuellen Vollbelegung nicht zum Zuge.

Außerdem ist ihr die Kurzzeitpflege ein wichtiges Anliegen. "Sie ist bei den Verantwortlichen in unserem Bereich nicht gerne gesehen, aber das ist unsere Zukunft." Zudem betont Schneckenburger, auf den Ausbau der Beschäftigungstherapie zu setzen. "Mir ist Innovation ganz wichtig. Da muss sich ganz viel ändern. Außerdem ist eine Ausbildungs-Akademie eine Idee, um neue Mitarbeiter zu finden", schließt die pferde- und fußballbegeisterte Schneckenburger bei der Beschreibung ihrer Ziele.

Auch das Team der Mitarbeiter ist im Stephanus-Haus deutlich kleiner. 130 waren es in Villingen-Schwenningen, 40 sind es nun im Stephanus-Haus.

Für Schneckenburger ist dies die Gelegenheit, noch enger den persönlichen Kontakt aufzubauen. "Sie ist eine Netzwerkerin. Das hat mich schon im Bewerbungsgespräch fasziniert", beschreibt Hartmut von Schöning, Vorstand im evangelischen Stift Freiburg, zu dem das Stephanus-Haus gehört, die Stärke der Neuen.

Die vergangenen viereinhalb Jahre leitete Torsten Dalichow die Einrichtung. Interimsweise übernahm Verbundleiter Thomas Schellinger-Pusler diese Aufgabe. Er ist nach dem Amtsantritt von Schneckenburger nun entlastet und "nur" noch als Heimleitung in Gundelfingen tätig.

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