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Hornberg Märchen lockt die meisten Besucher an

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Der Historische Verein Hornberg ehrte langjährige und verdiente Mitglieder. Foto: Gebauer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Fritz Gebauer

Eine recht gute Bilanz hat der Historische Verein aus dem Spieljahr 2015 ziehen können. Mehr als 10  900 Besucher sind zu Märchen, Volksschauspiel und Krimi auf die Freilichtbühne in den Stohrenwald gekommen. Spitzenreiter war die Märchenaufführung.

Hornberg. Das Freilichtspiel vom "Hornberger Schießen" (sechs Aufführungen) sahen sich im vergangenen Jahr 2246 Personen an, beim Märchen (zehn Aufführungen von "Ariella, die kleine Meerjungfrau") zählte der Verein 5964 Besucher und zum Erwachsenenstück (sechs Aufführungen von "Der teuflische Barbier") kamen 2700 Gäste.

Der Historische Verein um seinen Vorsitzenden Jürgen Schaumann zeigte sich in der Hauptversammlung am Freitag im "Krokodil" zufrieden mit den Besucherzahlen, und das trotz des vielfach schlechten Wetters.

Auch der Bericht "aus der Küche" war im Zusammenhang nicht ganz uninteressant: So seien 292 Kilo Brot verbraucht und 3500 "Storenwaldwürste" verzehrt, 49 Kilo Speck aufgeschnitten und 1380 Mohrenköpfe verkauft worden.

Die 647 benötigten Getränkekisten ergäben aufeinander gestapelt 157 Meter, was der Höhe des Kölner Doms entspräche. Hinzu kommen noch 252 Flaschen Sekt.

Der Mitgliederstand des Historischen Vereins wurde mit 251 Aktiven (davon 57 Kinder und Jugendliche) sowie weiteren 99 Personen als passive Mitglieder beziffert.

Nathalie Braitsch gab danach Einblick in die Arbeit der Märchengruppe und dankte Elisabeth Duntz und Petra Strobel für ihr Engagement als Schneiderinnen im Bereich der Trachten und Kleider. Gerhard Lauble wurde für seinen Fleiß beim Kulissenbau erwähnt.

Bärbel Ketterer berichtete über die Sparte "Hornberger Schießen", das im Berichtsjahr sein 60-jähriges Bestehen feierte. Schwache personelle Verfügbarkeit während der Ferienzeit bereitete allerdings häufig Sorgen.

Einige Engpässe müssen auch in diesem Jahr rechtzeitig vor Beginn der Spielzeit noch beseitigt werden (siehe Infokasten) Gebhard Kienzler berichtete von viel Lob für das Erwachsenen-Stück "Der teuflische Barbier". Er zeigte sich mit seinen Spielern hochzufrieden, machte dem neuen "Masken-Team" Komplimente und kündigte für 2016 "Jerry Cotton" an.

Im Bericht von Else Reeb über die Trachtengruppe war der Besuch des Markgrafen von Baden und seiner Gemahlin ein gern erwähnter Höhepunkt.

Die Gruppe trat nicht nur im lokalen Umfeld auf, sondern auch national und beim "Dritten Internationalen Trachtentag" auf der Mainau sogar international.

Heimatabende erfeuen sich groer Beliebtheit

Die gemeinsam mit der Trachtengruppe Lauterbach gestalteten Heimatabende begeisterten viele Besucher. Im neuen Jahr wird diese Zusammenarbeit fortgesetzt. In jüngerer Zeit wurden die seit 30 Jahren bestehenden freundschaftlichen Bande mit der Trachtengruppe Berstett (Frankreich) auch wieder aufgefrischt und ein großer Heimatabend in der Stadthalle ist geplant.

Während andere Bühnenvereine mit finanziellen Engpässen zu kämpfen haben, konnte Walter Aberle als Kassenverwalter des Historischen Vereins Hornberg einen soliden Kassenbestand nachweisen.

Er führte das unter anderem auf das Mitwirken vieler ehrenamtlicher Kräfte zurück. Kassenprüfer Andreas Horn und Ingrid Kegel hatten sich durch 900 Buchungsvorgänge hindurch gearbeitet und lobten den Kassenverwalter für seine riesige und doch überaus gewissenhafte Arbeit.Bürgermeister Siegfried Scheffold sprach dem Verein ein großes Lob für seine gewaltige Leistung aus und versprach kommunale Förderung auch für die Zukunft. Von der Freilichtbühne im Storenwald berichtete er, dass das Gelände demnächst dem Historischen Verein gehören werde .

Nachdem der Vorstand einstimmig entlastet war, wurden Gerd Schemel mit dem Bereich Pyrotechnik und Marvin Polomski mit dem Bereich Werbung beauftragt. Dem Haushalt 2016 stimmten die Mitglieder einmütig zu.

Verdiente Mitglieder werden geehrt

Zahlreiche Mitglieder wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit geehrt. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Dominik Blum, Elisabeth Duntz, Dunja Herrmann, Ingrid Kegel, Lea Krämer, Noah Krämer sowie Daniela Meier, Emely Meier, Sarah Meier, Lea Moser, Adrian Pfister, Veronika Pfister, Sandra Weisser, Lena Wöhrle und Sarah Wöhrle ausgezeichnet. Für 20 Jahre wurden Monja Nickolaus, Nicole Marezik und Suyin Ritter geehrt. Schon dreiig Jahre ist die ehemalige Märchen-Spielleiterin Angelika Rapp dabei.

 Der Historische Verein sucht dringend Mitspieler. Wer eine Sprechrolle wie den Nachtwächter spielen kann oder in die Rolle des Fritz schlüpfen möchte, ist eingeladen, sich mit Spielleiterin Bärbel Ketterer in Verbindung zu setzen. Auch Statisten und Landsknechte werden benötigt.

 
 

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