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Hornberg Hornberg, wie es schießt und lacht

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Rund 100 Laienschauspieler wirken beim Stück mit, darunter viele mehrfach. Auch ganze Familien spielen mit. Foto: Braun

Hornberg - Ruhestandsgedanken? Nein, solche kennen die Hornberger Laienschauspieler des Historischen Vereins nicht. Sie spielen auch im 64. Jahr ihr "Hornberger Schießen" mit großer Leidenschaft, noch bis zum 1. September.

Das Stück vom verunglückten Salut-Schießen für den Herzog ist auch mehr als sechs Jahrzehnte nach seiner Uraufführung noch immer brandaktuell. Das spürten am Sonntag die vielen Hundert Gäste der diesjährigen Premiere. Sie spendeten die Akteuren während und nach dem Stück reichlich Beifall.

Akteuren merkt man den Spaß am Spiel von der ersten Minute an

Bei herrlichem Sommerwetter strahlten die Kulissen dieser einzigartig schönen Freilichtbühne, auf der Burg wehte die Badische Landesfahne zwar schon ein wenig zerrupft, aber prächtig im Hintergrund: Ideale Voraussetzungen für die Neuauflage des Klassikers. Hinzu kamen Akteure auf der Bühne, denen man den Spaß am Spiel schon in der ersten Minute anmerkte.

Auch dieses Jahr spielen insgesamt gut 100 Darsteller vor den stattlichen, massiven Gebäuden, die den Rahmen für die Freilichtbühne bilden. Viele davon sind seit Generationen dabei, erfuhren die Zuschauer auf der nicht ganz besetzten Tribüne, die bis zu 800 Gäste fasst. Der Historische Verein, der hinter den Freilichtspielen steckt, kann sich auf viele Familien stützen, die aktiv mit Mann und Maus dabei sind.

Beachtlich die Leistung der Akteure. Gut zwei Stunden dauert das Spektakel um den missglückten und am Ende peinlichen Empfang für den Herzog, der statt mit Kanonendonner mit einem lächerlichen "Piff Paff" begrüßt wird, weil die Hornberger freudentrunken ihr Pulver schon zu früh verschossen hatten. Die Schauspieler müssen wegen der vielen Rollen teils mehrfach ran, teils auch kurzfristig einspringen, doch sie haben es bestens im Griff. Die Souffleuse Bärbel Ketterer als "Mutter des Schießens" muss nur ganz selten einspringen.

Die Zuschauer erleben auf der Bühne Laien, die mit reichlich Herzblut, Witz und Leidenschaft die uralte Geschichte am Leben erhalten. Da wird geschäkert, gefoppt und gelacht, die Akteure haben mindestens so viel Freunde an der Aufführung wie die Besuche auf den Rängen. Das spürt man die ganzen zwei Stunden Spielzeit über. Und am Ende ist klar, dass dieses Stück mit seiner weisen Lehre noch lange nicht in Ruhestand gehen darf. Denn es ist trotz seiner 64 Jahre noch immer so aktuell wie eh und je. Hornberger Schützen, sie wird es ewig geben.

Das Hornberger Schießen wird noch an folgenden Tagen gezeigt: Samstag, 28. Juli, ab 18 Uhr; Sonntag, 12. August, ab 16 Uhr; Sonntag, 19. August, ab 16 Uhr; Samstag, 25. August, ab 20 Uhr; Samstag, 1. September, ab 18 Uhr. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.historischer-verein.de.

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