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Hornberg Grundschüler halten sich an Corona-Regeln

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Ein Teil der Hornberger Viertklässler hat gerade Pause, während die anderen Schüler unterrichtet wurden. Foto: Störr

Hornberg - In den beiden Wochen vor Pfingsten sind die Viertklässler im Präsenzunterricht beschult worden. Konrektorin Anja Strittmatter zog für die Wilhelm-Hausenstein-Schule ein positives Fazit und freut sich auf die weitere Öffnung nach den Ferien.

Nur 14 Kinder teilten sich den Pausenhof, aufgrund der Corona-Verordnung sind die Schüler in mehrere Lerngruppen eingeteilt. Während die Kinder ohne Alltagsmasken Tischtennis spielen und auf den Kletter-Geräten unterwegs sind, tragen die Lehrer auch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz. "Es soll die Kinder ein Stück weit an die derzeitige Ausnahmesituation erinnern", erklärte Anja Strittmatter.

Sie sei sehr zufrieden, wie diszipliniert sich die Kinder im Schulhaus verhalten würden und wie gut die Umsetzung der Abstands- und Hygieneregeln funktioniere. "Wir wurden vom Schulträger bestens ausgerüstet", bedankte sich die Konrektorin in Richtung der Stadt für ausreichend Desinfektionsspender, Seife, Papierhandtücher und visuelle Hilfen.

Denn schon vor dem Betreten des Schulhauses wird darauf hingewiesen, dass ausschließlich Lehrer und Schüler Zutritt haben. Rotes Absperrband flattert im Treppenhaus und weist den Weg, ebenso die grünen Pfeile auf Böden und Treppen im vorgeschriebenen Abstand. Es gilt im ganzen Schulhaus eine Einbahn-Regelung und außerdem sind die Arbeitsplätze der Schüler im entsprechenden Abstand mit Nummern versehen.

"Damit im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus nachvollziehbar ist, wo welcher Schüler wann saß", verwies Anja Strittmatter auf die Vorgaben. Wer zur Toilette muss, nimmt sein eigenes "Besetzt"-Schild mit, damit nicht eine zentrale "Ampel" an der Toilettentüre von allen Schülern angefasst werden muss.

"Ich bin auf die Zeit nach den Pfingstferien gespannt", blickte die Konrektorin voraus. Die Klassen würden im rollierenden System unterrichtet und jede Lerngruppe werde eine individuelle Pause haben. Mit zwei räumlich getrennten Pausenhöfen habe man Ausweichmöglichkeiten. "Es geht im Gesamten in eine positive Richtung", bilanzierte sie und hatte Hoffnung auf einen baldigen Regelbetrieb an der Schule.

Denn aufgrund der Corona-Verordnung hätten für die Viertklässler viele Aktionen ausfallen müssen, wie beispielsweise der Besuch beim Imker, die Waldexkursion oder der Workshop zur Medienerziehung. "Jetzt hoffen wir, dass wir wenigstens eine schöne Abschlussfeier für sie hinbekommen", betonte Anja Strittmatter.

Auch die Projektwoche mit Schwimmkurs könne nicht stattfinden, selbst wenn das Freibad wieder öffnen würde. "Die dafür ausgebildeten Lehrer zählen zur Risikogruppe", bedauerte sie. Insgesamt würde ein Drittel der Lehrer zur Risikogruppe zählen, was eine große Herausforderung für die Beschulung nach den Ferien bedeute.

Und selbst die Zertifizierung zur Naturpark-Schule (siehe Info) muss aufgrund der Corona-Pandemie nun um ein Jahr verschoben werden.

Info: Naturparkschule

Seit 2015 gibt es das Projekt "Naturparkschule" des Naturparks Schwarzwald Mitte-Nord. Im Rahmen von bis zu acht Unterrichtsmodulen pro Schuljahr erkunden die Schüler die Natur vor ihrer Haustür und lernen kulturelle Besonderheiten ihrer Region kennen. Ganz nach dem Motto "Moderne Heimatkunde" besuchen sie Bauernhöfe und Imker, sammeln Streuobst oder erleben die Schafschur vor Ort. Immer mit eingebunden sind außerschulische Partner, die ihr Wissen und ihre Fertigkeiten mit in die Schule bringen, was aufgrund der Corona-Verordnung seit Mitte März nicht mehr möglich ist.

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