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Hornberg Gelungenes Fest für alle Generationen

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Wie wärs als Souvenir: Nicht nur am Hals, auch für das Kinderzimmer ein schönes Mitbringsel vom Schellenmarkt. Foto: Schwarzwälder Bote

Ein besonderer Anziehungspunkt ist am Pfingstwochenende die Schwanenwiese auf dem Fohrenbühl gewesen. Dort fand der traditionelle Schellenmarkt statt.

Hornberg/Fohrenbühl. Schon einen Parkplatz zu finden, glich einer Geduldsprobe. So beliebt ist der Traditionsmarkt. Auch das große Festzelt auf der Wiese war bei den verschiedenen Musikveranstaltungen proppenvoll.

Der Freitag- und Samstagabend gehörte den Feierwütigen und Musikfans mit einbegriffen. Sehr abwechslungsreich gestaltete sich dabei das Unterhaltungsprogramm. Zur Eröffnung fand am Freitagabend eine "Schwarzwaldparty" statt. Dirndl und Lederhosen war am Samstagabend gewissermaßen Anzugsordnung im Festzelt. Für die ausgelassene Stimmung sorgten "Die Schwarzwald Buam" aus Freudenstadt mit Pfiff, Stimmung und Humor, wobei der Akkordeonsolist Ralf Penz auf seinem Instrument seine schnellen Finger ins Spiel setzte, und die Oberkrainer, Rock- und Pop-Fans auf ihre Kosten kamen.

Eine riesige Auswahl boten am Pfingstsonntag und -montag die mehr als 100 Marktbeschicker an ihren Kram- und Jahrmarktständen den überaus zahlreichen Marktbesucher. "Stammbeschicker" war zweifeslos Edwin Czischek aus Wendlingen, der seit mindestens 40 Jahren beim Schellenmarkt dabei ist.

Auch für die Jüngsten war für Unterhaltung an den Feiertagen gesorgt. Sie konnten sich unbeschwert mit Autoscooter, Karussell oder an Schieß- und Wurfbuden austoben.

Der Pfingstsonntag wurde mit einem Frühschoppenkonzert begonnen, bei welchem wiederum die "Schwarzwald Buam" das Festzelt zum Brodeln brachten. Sie waren für das erkrankte Schwarzwaldquintett eingesprungen. Später unterhielt die Trachtenkapelle aus Langenschiltach unter Leitung ihres Dirigenten Michael Peter.

Aber was wäre ein Schellenmarkt auf dem Fohrenbühl ohne Schellen- und Glockenstand von Dieter und Irene Moosmann aus Tennenbronn. Das Schellensortiment reichte von kleinen Ziegenglocken bis hin zu großen Abtriebsschellen. Die Lederriemen dazu stellen Moosmanns selber her. Übrigens werden die Schellen im Zuge der Landschaftsoffenhaltung verstärkt eingesetzt.

Der Pfingstmontag wurde am Vormittag mit einem ökumenischen Festgottesdienst eröffnet. Für weitere musikalische Unterhaltung sorgte der Musikverein Harmonie aus Sulzbach. Danach hatte der Trachten- und Musikverein Reichenbach seinen Auftritt, wobei die Kinder- und Trachtentanzgruppe mit verschiedenen Volkstänzen ihr Können zeigt. Ganztätig konnten auch die Marktbesucher auf dem Flohmarkt nach tollen Schnäppchen Ausschau halten

Nur mit tollen Mitarbeitern möglich

Selbstverständlich war auch in diesem Jahr bestens für Essen und Getränke gesorgt. Zeltwirt Hans-Jörg Lauble und sein Team wurde dabei tatkräftig von der Metzgerei Decker unterstützt.

Somit hat Organisator Lauble, Schwanen-Wirt, alle Voraussetzungen geschaffen, um den zahlreichen Besuchern einen optimalen Schellenmarkt zu bieten. Dies sei aber nur durch die tolle Zusammenarbeit des Personals möglich, lobte er.

Der Schellenmarkt auf dem Fohrenbühl hat eine lange Tradition. Diese geht auf den Vater des Schwanenwirts Karl Lauble zurück. Er baute den Markt in mühevoller Arbeit und mit Idealismus zu dem auf, was er heute ist. Dieser Tradition ist auch sein Sohn und jetziger Schwanenwirt Hans-Jörg Lauble treu geblieben. Er hat 1993 das Erbe "Schellenmarkt" übernommen und zwischenzeitlich ausgebaut. Für viele Landwirte ist der Markt ein willkommener Treff- und Austausch- Tag.

Ihre Redaktion vor Ort Hornberg/Gutach

Lena Weimer

Fax: 07832 9752-15

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