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Hornberg Der vermisste Adler ist wieder da

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Falkner Franz Ruchlak hat den Weißkopf-Seeadler Amrun selbst aufgezogen. Foto: privat

Hornberg - Der Weißkopf-Seeadler, der am vergangenen Sonntag bei der Flugshow in Hornberg entwischt ist, ist wohlbehalten wieder bei seinem Falkner Franz Ruchlak angekommen. Dieser zeigte sich im Gespräch mit unserer Redaktion sehr erleichtert.

"Das kann ja nicht sein, machen sie mal ein Bild von dem Vogel", habe er gesagt, als er den Anruf aus dem Hornberger Schwanenbachtal bekam, so der Falkner. Denn er hatte sein Tier zu dem Zeitpunkt weiter weg, in der Gegend von Teningen vermutet (wir berichteten). Das Foto war allerdings eindeutig, es war der zwölfjährige Adler Amrun.

Enge Beziehung zum Falkner

Da Ruchlak wegen einer Flugvorführung keine Zeit hatte, als der Anruf kam, schickte er seinen Sohn Peter nach Hornberg. Zu diesem kam der Greifvogel gleich beim ersten Ruf geflogen. Der Vogel ist zahm und hat eine enge Beziehung, besonders zu Franz Ruchlak. Dieser hat ihn bereits als Küken aufgezogen. der Adler ist bereits die dritte Generation die vom Menschen aufgezogen wurde. Nach den zwölf Jahren ist die Bindung zu dem Tier besonders eng, informiert der Falkner.

Darum sei der Vogel wahrscheinlich nicht so weit weggeflogen. Die Thermik sei am Sonntag sehr stark gewesen, der Adler sei hoch aufgestiegen und habe dann den Falkner nicht mehr gesehen. Deshalb habe er sich auf den Boden gesetzt und gewartet.

Sorgen hat sich Ruchlak trotzdem gemacht: "Es kommt immer wieder vor, das Vögel in Stromleitungen geraten oder sich auf Straßen oder Bahnlinien niederlassen und überfahren werden".

Die Anteilnahme der Menschen war anscheinend groß, ständig sei sein Telefon gegangen berichtet Ruchlak. Er wisse nicht, was die Menschen alles beobachtet hätten, wundert er sich. Eventuell Gleitschirmflieger, Reiher, Störche oder Falken? Dabei sei peziell der Weißkopf-Seeadler so prachtvoll und markant.

Amrun ist die Hauptattraktion

Nicht nur wegen der engen Bindung zu dem Tier hat Ruchlak sich Sorgen gemacht: "Ein Weißkopf-Seeadler-Küken kostet zwischen 6000 und 8000 Euro. Und die jahrelange Arbeit die ich investiert habe, ist unbezahlbar", informiert er. Weißkopf-Seeadler-Küken kann sich nicht jeder einfach kaufen. Dazu muss man ausgebildeter Falkner sein und viele Voraussetzungen erfüllen, die auch die Unterbringung des Vogels betreffen.

Nun ist Weißkopf-Seeadler-Dame Amrun wieder zu Hause in Bachheim und bereits heute, Donnerstag, ist sie dort wieder bei einer Vorführung zu sehen. Dabei ist sie die Hauptattraktion, auch wenn noch ein Steinadler zu sehen ist. Amira gehorcht dem Falkner aus einer Entfernung von 600 Metern auf Zuruf.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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