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Hornberg Dachsanierung ist großer Brocken

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Der Altbau der Wilhelm-Hausenstein-Schule wird ab kommenden Sommer saniert. Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sanierung und Modernisierung des Altbaus der Wilhelm-Hausenstein-Schule (WHS) soll mit den Sommerferien im kommenden Jahr starten. Architekt Fritz Wöhrle hat dem Hornberger Gemeinderat Planung und Bauablauf vorgestellt.

Hornberg. Bis zum Frühjahr soll die Arbeitsplanung erstellt sein, damit die Ausschreibungen erfolgen können, informierte Wöhrle das Gremium. Dem Architekt schwebt vor, dass idealerweise die gesamten Arbeiten in einer Sitzung vergeben werden können. Geplant sind vier Bauabschnitte.

Arbeitsplanung soll laut Architekt bis Frühjahr fertig sein

"Für die Außentreppe sind acht Wochen veranschlagt", so Wöhrle. Die Stufen werden seinen Ausführungen nach rückgebaut und die Hauswand freigelegt. Das Material, Granit, soll wieder verwendet werden. Nach Meinung des Architekten kann die Maßnahme während der Schulzeit realisiert werden, weil Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Auch der Schulhof könne während der Arbeiten weiter genutzt werden.

Ebenfalls während der Unterrichtszeit wird der größte Brocken, die Sanierung des Dachs, der Fenster und der Natursteinfassade, vorgenommen. Für die Dachsanierung sind Biberschwanzziegel vorgesehen. Die Maßnahme, deren Kosten sich auf rund 230  000 Euro beziffern, gehört mit zu den wichtigsten und teuersten Arbeiten des Großprojekts. "Für den Bauabschnitt werden wir schätzungsweise 27 Wochen brauchen", erörterte Wöhrle.

Die Sanierung des Dachs erfolge in enger Zusammenarbeit mit dem Fledermausbeauftragten und könne auch nur während der Wintermonate erfolgen. Für die Fledermäuse, deren Kolonie 700 Tiere umfasste, wird laut dem Architekten eine Einflugschneise angebracht. Der Aufwand hält sich laut Wöhrle in Grenzen, der damit kritische Anmerkungen von Gemeinderat Gottfried Bühler (CDU) hinsichtlich zusätzlich entstehender Kosten beantwortete.

Hauptsächlich während der Sommerferien sollen die Arbeiten zur Verlegung des Rektorats, das einen Wanddurchbruch erfordert, ausgeführt werden. "Wir setzen etwa zehn Wochen dafür an", informierte Wöhrle.

Finanzieller Aufwand wegen Fledermäusen hält sich in Grenzen

Der vierte Bauabschnitt schließlich umfasst die Modernisierung von Büro- und Klassenräumen. Dazu gehören unter anderem Schallschutz und die Vorbereitung für W-Lan-Anschluss. In dem Zusammenhang informierte Bürgermeister Siegfried Scheffold darüber, dass derzeit ein Medienentwicklungsplan erstellt werde. Außerdem hatte der Bürgermeister Besuch vom Schülerparlament der Schule. Scheffold kann sich gut vorstellen, dass zum Abschluss des Großprojekts der Schulhof mit verschiedenen Initiativen aufgewertet werden kann.

Die Kosten der Sanierung und Modernisierung des Altbaus der Wilhelm-Hausenstein-Schule beziffern sich auf rund eine Million Euro. Etwa die Hälfte davon erhalten die Hornberger für das denkmalgeschützte Gebäude als Zuschuss. Zum einen unterstützt das Land Baden-Württemberg Städte und Gemeinden dabei, Schulgebäude zu sanieren. Vom Regierungsbezirk Freiburg, Kommunaler Sanierungsfond,s sind für die Sanierung der Außenfassade, dem Austausch von Fenstern, dem Einbau von Jalousien, der Neueindeckung des Dachs, der Dämmung des Dachbodens, der Neuinstallation von Heizung und Elektrik sowie für neue Lüftungsrohre zur Belüftung insgesant 327 000 Euro zu erwarten. Außerdem erhält Hornberg, wie beantragt, einen Ausgleichstockzuschuss über 200 000 Euro.

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