Die Mutmacherbrote werden am Valentinstag an den Türen der Hornberger hängen. Foto: CVJM Foto: Schwarzwälder Bote

Soziales: Hornberger Verein verteilt Brote in Hornberg / Organisatoren wünschen "Welle der Freundlichkeit"

Mit einer neuen Aktion macht der Hornberger CVJM auf sich aufmerksam. Am Sonntag, werden die Hornberger jeweils eine Tüte mit einem Brot an ihrer Tür hängen haben.

Hornberg (red/cko). "Vergangenes Jahr um diese Zeit hatten die Dinge noch ihren gewohnten Lauf. Hätte uns damals jemand gesagt wie sich alles entwickeln würde, hätte es vermutlich niemand geglaubt", schreibt Magdalena Gramer vom CVJM in einer Mitteilung.

Unerwartet habe sich Corona im Alltag breit gemacht: Kontakte meiden, Einschränkungen auf der Arbeit, für manche sogar gar keine Arbeit mehr, für andere dafür doppelt so viel, keine Feiern, Wirtschaften zu, keine Gruppentreffen, keinen Sport, dafür Masken tragen, Abstand halten, viel zu langes Warten auf Normalität. Dazu kommen Angst vor Ansteckung, Angst um die geliebten Großeltern und oftmals die Ungewissheit, was genau das wirklich Richtige in dieser oder jener Situation sei.

"Einsamkeit und Hunger nach Umarmungen, nach Augenkontakt, nach Herz zu Herz Begegnungen, danach mal wieder gemeinsam ein Abenteuer zu erleben", so Gramer. Verrückt seien diese Zeiten, ungewiss, voller widersprüchlicher Gleichzeitigkeit. "Vielleicht können wir uns aktuell nicht mehr treffen, aber wir können uns gegenseitig ermutigen. Vielleicht können wir aktuell nicht gemeinsam feiern, aber wir können uns gegenseitig wertschätzen", so Gramer. Die Menschen könnten einander vielleicht nicht umarmen, aber doch gegenseitig unter die Arme greifen.

Ziel der Aktion sei es, dass die Menschen sich gegenseitig Mut zusprechen und ihren Blick auf die Hoffnung lenken und auf die Dinge, die sie tun können. "Wir wünschen uns, dass jeder Hornberger weiß, dass er es wert ist, dass man Aufwand für ihn betreibt", so Gramer. Wir wünschen uns, dass Hornberg gestärkt wird durch Ermutigung, dass es unsere Umgangskultur ist, uns gegenseitig zu stärken. Wir wünschen uns an diesem ungewöhnlichen Valentinstag, dass eine Welle der Wertschätzung und Freundlichkeit durch unser Städtle rollt. Darum rufen wir sie mit dem Mutmacherbrot dazu auf."

Die liebevoll gebackenen Brote sind unter Einhaltung der coronakonformen Hygienevorschriften zubereitet sowie verpackt und werden entsprechend ausgeteilt. Am Sonntag, 14. Februar, wird morgens eine Tüte mit einem kleinen Brot an der Haustür hängen und bei Mehrfamilienhäusern in einer Kiste für jeden Haushalt liegen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: