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Hornberg 100 000-Euro-Marke ist geknackt

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Franz Kook (links) und Bürgermeister Siegfried Scheffold haben im Rathaus über das Geschäftsjahr 2019 der Bürgerstiftung Hornberg berichtet.Foto: Kornfeld Foto: Schwarzwälder Bote

"Zum ersten Mal haben wir die 100 000 Euro überschritten", hat Franz Kook vom Vorstand der Hornberger Bürgerstiftung am gestrigen Mintag berichtet. Er bezog sich dabei auf die Zusagen, die die Stiftung seit der Gründung für Förderprogramme gemacht hat.

Hornberg. Kook informierte gestern, Montag, im Hornberger Rathaus über das Geschäftsjahr 2019 der Stiftung. Fünfmal hat sich der Vorstand getroffen, teilweise auch mit dem Stiftungskuratorium. Themen waren jeweils die aktuelle Finanzlage und der Status bei Spenden, Zustiftungen, Erträgen und Fördergeldern.

Anträge werden ganz genau analysiert

Es wurde immer wieder diskutiert, wie die Stifung wirksame Unterstützung geben kann. Dabei werden die Anträge auf Förderung immer sehr genau analysiert, so Kook. Es gibt Kriterien die grundsätzlich erfüllt sein. Bisher wurden Vereine und Institutionen unterstützt. "Dabei ist ein Kriterium, dass nichts komplett bezahlt wird, es muss immer auch ein Eigenanteil bei einem Projekt selbst übernommen werden", informiert Kook. Wichtig sei auch, dass keine städtischen Aufgaben übernommen werden. Schulen seien ausgenommen, dafür gebe es eine andere Stiftung.

Bewilligt wurden im Jahr 2019 elf Förderanträge mit mehr als 31 000 Euro, sie führten zu Auszahlungen von insgesamt gut 13 300 Euro. Unterstützt wurden unter anderem der evangelische Kindergarten Arche Noah, der Förderverein Freibad oder der AV Germania.

Tafelladen und historischer Verein

Laut Bürgermeister Siegfried Scheffold wurde beispielsweise schon mehrfach der Awo-Tafelladen unterstützt. Das sei sinnvoll, betonte Kook, vor allem in Corona-Zeiten. Es sei gut, wenn man die Menschen kenne und wisse das mit den Fördergeldern sorgfältig umgegangen werde. Hornberg habe eine tolle Struktur, es sei bemerkenswert, was an ehrenamtlicher Arbeit geleistet werde, ist er überzeugt. Kook verweist als Beispiel auf den Historischen Verein: Die mit der Pandemie verbundenen verbundenen Ausfälle seien "finanziell ein Schlag" für den Verein, aber das werde professionell gehändelt. Die Stiftung habe den Verein in diesem Jahr bei der Finanzierung der neuen Toilettenanlagen bei der Freilichtbühne unterstützt, außerdem wurden beispielsweise die Buchenbronner Hexen gefördert.

Um weiterhin die Ziele der Stiftung (siehe Info) verfolgen zu können, ist der Verein weiterhin auf Zustiftungen und Spenden angewiesen. Kook nannt gestern Gelegenheiten, zu denen gespendet werden kann.

Geburtstage sind Spendengelegenheiten

Es gebe beispielsweise Geburtstag sowie silberne oder goldenen Hochzeiten, bei denen die Gäste zu Spenden gebeten werden könnten. Die Stadtverwaltung Hornberg betreut die Stiftung beratend, sozusagen als "neutrale Stelle", ohne Gebührenstellung. Bisher war dort Matthias Litterst zuständig. Wer sein Nachfolger in dem Bereich sein wird, steht noch nicht fest.

Die Bürgerstiftung Hornberg wurde im Jahr 2013 gegründet. Die Ideen und Ziele sowie der Stiftungszweck sind "die Förderung des Gemeinwohls der in der Stadt Hornberg lebenden Einwohner in den folgenden Bereichen:

 Kunst, Kultur und traditionelles Brauchtum

Heimatpflege und -kunde, Denkmalschutz und -pflege

Sport, Wohlfahrtswesen und die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen

Bürgerschaftliches Engagement zugunsten gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke

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