Hochbrücke: Die Stadt investiert in den Lärmschutz. Foto: Ganswind

"Die Betroffenen werden es selbst nicht so sehen. Aber der Lärmschutz wird besser sein als der Status quo vor dem Brückenbau", sagte Oberbürgermeister Peter Rosenberger in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend.

Horb-Nordstetten - Die Horber Stadträte gaben einstimmig die Gelder für den Lärmschutz frei, die bereits vorher eingeplant waren – insgesamt 487 000 Euro. Rosenberger nutzte die Gelegenheit, um den Anwohnern in Nordstetten noch einmal zu versprechen, stets ein offenes Ohr zu haben. "Wir wissen, dass die Anwohner Schmutz und Lärm ertragen müssen. Ich sage aber auch Dankeschön, dass das Regierungspräsidium die Ängste und Nöte ernst genommen hat", so Rosenberger. Falls es noch einmal Probleme gebe, wolle man schnell reagieren. Der Horber Stadtverwaltung und dem Gemeinderat sei es von Anfang wichtig gewesen, den besten Lärmschutz vorzusehen.

Alle Fraktionen begrüßten die Finanzierung. BiM-Fraktionschefin Christina Nuss erinnerte an einen gemeinsamen Antrag von BiM, SPD und OGL zum Lärmschutz.

Der Nordstetter Stadtrat Dieter Rominger-Seyrich (SPD) bewertete den Schritt positiv und merkte die für Anwohner belastende Streckenführung an: "Das ›große Ohr‹ war so nicht vorgesehen. Dieses Ohr bringt Lärm mit sich. Deshalb ist ein guter Lärmschutz auch für mich persönlich wichtig, dass ich meinen Nordstettern als Stadtrat kein großes Problem hinterlasse.

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