Verkehrsteilnehmer aus Horb am Neckar konnte man früher an ihrem "HOR" erkennen. Heute fahren sie mit "FDS" für den Kreis Freudenstadt über die Straßen. Foto: SIR/Tina Hägele

Politik will keine Einführung des alten Kennzeichens "HOR". Bürgerbefragung.

Horb - Die Politik lehnt die Einführung des alten Kennzeichens »HOR« ab. Wie die Bürger der Stadt denken, dazu macht Professor Ralf Borchert von der Universität Heilbronn eine Umfrage. Termin ist der 4. November ab 9.30 Uhr auf dem Markt in der Grabenbachgasse.

Der Begründer der Initiative »Kennzeichenliberalisierung« will dann in einer repräsentativen Umfrage wissen, wie die Bewohner von Horb über die Rückkehr zum alten Kennzeichen denken. Das Rathaus lehnt den Austausch von »FDS« zu »HOR« bisher ab. Wirtschaftsförderer Axel Blochwitz erklärte: »Für das Bestreben, dem Landkreis Freudenstadt ein neues Leitbild zu verleihen, sind solche Bestrebungen eher schädlich.«

OB Rosenberger befürchtet, dass »Empfindlichkeiten« im Landkreis bei der Rückkehr zum alten Kennzeichen entstehen könnten. Ein Bürgerbegehren könnte das Rathaus dazu zwingen, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen. Die Erfolgsaussichten würden steigen, wenn es bei der Befragung durch Borchert zu einer großen Mehrheit für die Wiedereinführung von »HOR« kommt.