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Horb Neckarwoche: Aussteller bereiten Stände vor

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Alexander und Matthias Saur haben einen echten "Großbauer" für die Neckarwoche gebacken! Foto: Maria Hopp

Horb - Eine echte Weltpremiere. Ein Riesen-Lecker-Brot. Jede Menge Musik und Unterhaltung. Tolle Autos und clevere Handwerker. Es ist wieder Neckarwoche!

Matthias und Alexander Saur laden vorsichtig ihren größten Schatz aus: Ein über zwei Meter langes Brot, aus 20 Kilo Teig. Matthias: "Das ist sogar noch warm. Wenn unser neues Produkt schon Großbauer heißt, dann sollte es auch so aussehen!"

Gut eine Stunde vorher ist Starzachs Bürgermeister Thomas Noé an seinem Stand aufgetaucht: "Ich bin absoluter Fan der Neckarwoche. Trotzdem will ich vorab noch unseren Stand checken!"

Eine Halle weiter ist Siegfried Schwarz von der gleichnamigen Malerei aus Eutingen-Göttelfingen dabei, die Stellwände zu spachteln. Er grinst: "Na, wenn ich mediterrane Spachteltechnik anbiete, dann muss das natürlich auch zu sehen sein!"

Stärkste Frau Horbs gesucht

City-Manager Thomas Kreidler ist gerade dabei, noch die letzten Banner in seinem Stand aufzustellen. Ganz aus Euro-Paletten. Kreidler: "Das habe ich auf der Messe 'Fair Handel' in Stuttgart gesehen. Man kann was ganz Tolles aus den Paletten bauen - und gut riechen tut es auch noch."

Nicole Jüttner von Mrs Sporty lässt ab heute die Ladys schwitzen: "Wir suchen die stärkste Frau Horbs. Wer am längsten einen 5 Kilo Medizinball mit gestreckten Armen in Schulterhöhe hält, gewinnt den Hauptpreis!"

Die Autos überall auf dem Festplatz werden noch optimal platziert, ein knallrotes Trike fährt vor, und in Halle fünf hat Andreas Kaiser von Heitex aus Empfingen sein "Geheimrezept", falls einem die Decke auf den Kopf fällt: Eine Spanndecke aus einem durchgehenden Spiegel. Der Raum wirkt gleich doppelt so hoch. Kaiser: "Wir sind ziemlich die einzigen in ganz Deutschland, die solche Spanndecken bis zu 10 Meter Breite nahtlos installieren können."

Gleich dahinter dann die absolute Weltpremiere. Künstlerhaus-Bewohnerin Steffi Schöne hat ein absolut faszinierendes Denkmal für Jedermann. Leider bisher nur als Grabstein geplant. Das besondere: Unten eine Steinplatte, darauf steht eine runde Edelstahlsäule. Und in dieser Säule sieht man das 3-D-Porträt. Schöne: "Ich habe das Projekt parallel zu meiner Skulptur zum Gedenken an Jeanette Wolf in Dinslaken entwickelt. Die Idee dahinter: Grabsteine bieten bisher kaum die Möglichkeit, dem Verstorbenen eine Denkmal zu bauen. Zum Andenken."

3-D-Bild auf dem Friedhof

Verrückte Idee? Eine Skulptur mit 3-D-Bild auf dem Friedhof? Schöne: "Meine Familie hat das zusammengeschweißt. Als wir darüber gesprochen haben, wurde die sonst so ernste Diskussion über den Tod und das Sterben heiter. Jeder überlegte, welches Porträt er von sich auf das Grabdenkmal projizieren würde. Weil Horb die wahrscheinlich freieste Friedhofsordnung von ganz Deutschland hat, kann man so etwas hier überall machen. Ich bin gespannt auf die Rückmeldung der Besucher!"

Es ist also alles gerichtet. Leckeres. Staunenswertes. Bewundernswertes. Und jede Menge Unterhaltung auch im Festzelt. Ausstellungsleiter Axel Blochwitz: "Wir haben diesmal 120 Aussteller – etwas weniger als das letzte Mal vor drei Jahren. Der Grund: Die Hochkonjunktur bei den Handwerkern - deshalb fehlen dort etwas die Aussteller!"

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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