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Horb Feuer: Wohnhaus und Scheune brennen lichterloh

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Foto: Heidepriem

Horb-Nordstetten - Großeinsatz der Rettungskräfte: Der Hüblhof auf den Buchhöfen in Nordstetten stand am späten Dienstagnachmittag in Flammen. Die betroffene fünfköpfige Familie konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Kurz nach 17.21 Uhr heulen die Sirenen der freiwilligen Feuerwehr in ganz Horb.  Schon von Weitem auf der  Anfahrt sind zwei Rauchsäulen über den Buchhöfen zu sehen: eine weiße und eine schwarze. Auf der Einfahrt Richtung Hof sieht man, dass das Feld daneben in Flammen steht – daher der weiße Rauch. Dahinter der schwarze Rauch – er kommt aus der Scheune, direkt neben dem Wohnhaus.

Nach wenigen Minuten ist nur noch das Gerippe der Scheune zu sehen. Die Flammen greifen schnell auf das Wohnhaus über. Zehn Feuerwehren sind zu Beginn vor Ort, dazu weitere Rettungskräfte von DRK und THW. Nach und nach rücken immer weitere Helfer an. Einige Feuerwehrkameraden versuchen von vorne –­ aus Richtung Feld –­ die Flammen unter Kontrolle zu bekommen.

Hinten im Hof brennt ein Mercedes Vito. Daneben steht nur noch das verkohlte Gerippe der Fassadenkonstruktion. Die Feuerwehrleute geben alles, doch um 17.52 Uhr bricht die verkohlte Konstruktion zusammen. Auch das Wohnhaus daneben, in dem die   Familie mit ihren drei Kindern lebte, sieht stark beschädigt aus: Das Dachgeschoss ist von den Flammen  gezeichnet.

Feuerwehrsprecher Christian Volk: "Die Feuerwehr Horb wurde um 17.21 Uhr alarmiert.  Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich, dass sich der Scheunenbereich bereits im Vollbrand befunden hat. Der Brand hat auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen, das mindestens zur Hälfte  in Brand geraten ist." In diesem Moment, als Volk die erste Analyse zieht,  sind andere Feuerwehrkameraden dabei, das Stoppelfeld vor dem Hof endgültig zu löschen. Mit Wasser und Feuerklatschen wird versucht, die Glutnester zu ersticken.

Die Gefahr, dass Funken weitere Brandherde entfachen, ist groß.  Volk: "Wir haben die Feuerwehren Oberndorf, Empfingen und Dornstetten nachalarmiert, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen. Dazu haben wir einen Pendelverkehr aus Richtung Dettensee eingerichtet, um die Löschwasserversorgung abzusichern." Klar ist auch, so Volk: "Uns ist nicht bekannt, dass Personen verletzt wurden. Die Personen, die im unmittelbaren Bereich waren, werden vom Rettungsdienst betreut. Uns liegen derzeit keine Erkenntnisse über Verletzungen vor." Die Retter schirmen den hinteren Bereich des Hofes ab. Hier werden die Familie und andere Betroffene umsorgt.

Mit  betroffenen Gesichtern telefonieren Bürgermeister Zimmermann und sein Chef OB Peter Rosenberger die ganze Zeit. Sie wirken mitgenommen. Der Gemeinderat, der eigentlich um 18 Uhr tagen soll, muss erst einmal warten. Noch Stunden nach dem ersten Alarm fahren Einsatzkräfte zum Brandort. Besonders ärgerlich: Viele Gaffer kommen zu den Buchhöfen, um den Brand aus der Nähe zu sehen.

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