Bei Pilzbefall und Virenerkrankungen können Kakteenfreunde ihre Pflanzen bei Holger Dopp vorbeibringen. Foto: Hopp

Experte Holger Dopp bietet im Winter eine Sprechstunde. Pilz- und Viren-Erkrankungen verbreitet.

Horb/Empfingen - Der Winter 2015/2016 hatte für viele Kakteenfreunde eine überaus böse Überraschung parat, denn in diesen Monaten haben sich Pilz- und Viren-Erkrankungen sowie teilweise heftiger Schädlingsbefall in den Sammlungen ausgebreitet. In einigen Sammlungen wurden dadurch viele Dutzend wertvolle und auch jahrzehntealte Exemplare restlos vernichtet.

Für Termine kann man sich telefonisch melden

Aus diesem Grunde haben einige besorgte Kakteenliebhaber den Empfinger Kakteen-Experten Holger Dopp eindringlich gebeten, in den kommenden Wintermonaten eine variable Kakteen-Sprechstunde anzubieten, in die man erkrankte oder von Schädlingen befallene Pflanzen zur Begutachtung und Abklärung bringen kann.

Dopp ist bereit, sich jede befallene Pflanze anzusehen, um zu prüfen, welche sinnvollen Behandlungsmaßnahmen getroffen werden können. Allerdings bittet er darum, dass in jedem Falle vorab eine telefonische Terminvereinbarung unter 07485/17 79 ausgemacht wird. Leider kam es in den vergangenen Jahren immer  wieder vor, dass ohne jede Ankündigung frostempfindliche Pflanzen bei mitunter heftigen Minustemperaturen kommentarlos vor der Tür standen, mit dem Ergebnis, dass sich dann keinerlei Behandlung mehr lohnte.

Dopp weist dringend darauf hin, dass man erkrankte Pflanzen bereits bei den ersten geringen Krankheitsanzeichen bei ihm vorbeibringen sollte, damit eine Behandlung überhaupt noch Sinn macht. Wenn ein Schädlingsbefall zu weit fortgeschritten ist, wird die befallene Pflanze oftmals zu stark geschwächt und übersteht eine Behandlung nicht mehr.

Auch für eine Zeitschrift, die sich mit Pflanzen befasst, schreibt Dopp relegmäßig und gibt so den Lesern Rat, was sie zum Thema "Kakteen und andere sukkulente Pflanzen" wissen müssen.

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