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Horb Bangen um Schulstandort geht weiter

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In Altheim (Foto) und Grünmettstetetten ist die Idylle momentan getrübt. Die Diskussion um die Zukunft der Schulen macht Eltern in beiden Orten Sorgen. Foto: Hopp

Horb - Die vielen Eltern aus Altheim und Grünmettstetten verließen das Feuerwehrhaus enttäuscht. Hatten sie doch auf eine schnelle Entscheidung gehofft, wie es mit ihrer Grundschule weiter geht.

Altheims Ortsvorsteher Andreas Bronner und CDU-Gemeinderat hatte den Antrag gestellt, dass der Gemeinderat sofort über die Zukunft der beiden Grundschulen entscheidet: "Die Eltern wollen nicht erst im Juli wissen, wo sie ihre Kinder anmelden sollen. Die Ortschaftsräte haben schon nicht-öffentlich getagt und es ist klar, was sie gesagt haben: Grünmettstetten will seinen Standort erhalten, Altheim seinen." Die Zuhörer applaudieren.

Doch das Rathaus bleibt dabei: Erst sollen die Ortschaftsräte noch einmal öffentlich über das Thema beraten. Laut Joachim Patig, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung, könne diese wichtige Angelegenheit erst nur nach einer öffentlichen Beratung in den Ortschaftsräten vom Gemeinderat beschlossen werden.

Patig: "Auch deshalb, weil die Bürger Anspruch auf diese Informationen haben. Wenn der Gemeinderat jetzt ohne Ortschaftsräte eine Entscheidung treffen würde, dann müsste Bürgermeister Zeitler die aus kommunalrechtlichen Gründen kassieren." Bronner: "So leid es mir im Sinne der Eltern tut, ich werde schweren Herzens den Antrag zurückziehen. Das ist mit Sicherheit nicht gut." Denn: Der Konflikt um die Grundschule entzweit die Eltern. Einig sind sich die Grünmettstetter und die Altheimer darin: Eine "Familienklasse", bei der die Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse gemeinsam unterrichtet werden, soll es nicht geben.

Eine Aufteilung aller Kinder auf beide Schulstandorte nach Klassen (1 bis 2 in Altheim, 3 bis 4 in Grünmettstetten) würde dazu führen, dass zwischen 40 und 50 Kinder täglich von Altheim nach Grünmettstetten "gekarrt" werden müssten. Laut Doris Albrecht von der Stadtverwaltung könnten dafür bestehende Linienverbindungen genutzt werden. Sie schreibt: "Zugemutet wird den Kindern Wartezeiten bis 45 Minuten und auch, dass die Schule nicht direkt angefahren wird."

Alle Kinder in Altheim – das könnte dagegen für die Verwaltung passen. Auch für die Verlegung der Grundschulförderklasse von Grünmettstetten nach Altheim wäre dort genug Platz. Grünmettstetten könnte also eher schlechte Karten haben. Das ruft allerdings einige Eltern aus Grünmettstetten auf den Plan, die für den Erhalt der Schule ankämpfen. Ein Konflikt, der schwierig zu lösen ist. Bronner und Altheims Stadträtin Carmina Brenner enthielten sich bei der Abstimmung. Heißt auch: Das Problem ist nur aufgeschoben.

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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