Traumwetter bei den Ritterspielen in Horb Bartler-Team Foto: Bartler-Team

Turnier-Premiere auf dem Marktplatz. Landsknechte machen deftige Späße. Mit Video

Horb - Neuer Standort für die Turniere, neue Organisations-Struktur und Konkurrenz aus Stuttgart: Die 21. Maximilian-Ritterspiele in Horb standen am vergangenen Wochenende unter besonderer Beobachtung. Mit der Auflösung des Horber Ritterspielevereins hatte in diesem Jahr erstmals die Marketing-Agentur MPS die Alleinverantwortung.

Nach monatelangen Debatten über die Einbindung des historischen Marktplatzes – der in den vergangenen Jahren keine Rolle mehr gespielt hatte – hatten MPS und die Stadt Horb recht kurzfristig entschieden, die beliebten Ritterturniere dorthin zu verlegen. Eine echte Aufgabe aufgrund der schwierigen Topografie, die aber größtenteils gut gelöst werden konnte. Der Veranstalter will das Turnier-Konzept nun weiterentwickeln.

Noch ein besondere Herausforderung: Gleichzeitig feierte das Staufer Spektakel, das sonst immer in Göppingen stattfand, seine Premiere im Reitstadion im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt – und das sogar an vier Tagen. Die Sorge: Könnte die Konkurrenz Zuschauer aus Horb abziehen? Am Ende waren es laut Veranstalter bei den Ritterspielen allerdings wieder zirka 30 .000 Besucher – so wie in den vergangenen Jahren auch. MPS-Chef Jürgen Wünsche: "Stuttgart ist keine Konkurrenz für uns."

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