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Horb am Neckar Corona-Krise: Biergarten Rauschbart bereitet sich auf Wiedereröffnung vor

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Die Wiedereröffnung der Gastronomien zieht wegen der Corona-Pandemie einen ganzen Rattenschwanz an Auflagen mit sich. (Archivfoto) Foto: Hopp

Horb - Eigentlich hätte die Saison für den Horber Biergarten Rauschbart bereits am 7. April starten sollen - doch die Corona-Krise funkte dazwischen. Am kommenden Dienstag, 19. Mai, will das Rauschbart-Team jedoch einen zweiten Anlauf wagen - wenn es bis dahin alle vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen im Biergarten umsetzen konnte.

"Wir hätten ein wunderschönes Ostern haben können", sagt Michael Singer, einer der Geschäftsführer des Biergartens. Doch so traumhaft das Wetter über die Osterfeiertage auch war: An eine Öffnung des Biergartens war coronabedingt nicht zu denken. "Nun starten wir dieses Jahr halt ein bisschen später", fügt Singer lächelnd hinzu. So einfach wie in den vergangenen Jahren ist das in dieser Saison jedoch nicht.

Die Wiedereröffnung der Gastronomien zieht wegen der Corona-Pandemie nämlich einen ganzen Rattenschwanz an Auflagen mit sich, die die Wirte natürlich erfüllen müssen, um den Betrieb überhaupt aufnehmen zu können. "Das sind teilweise leichte bauliche Veränderungen", führt Singer in seiner Aufzählung an. Beispielsweise müssen sie nun ein Waschbecken am Eingang des Biergartens installieren, an dem sich die Besucher mindestens 20 Sekunden lang die Hände waschen und desinfizieren müssen.

Besucher müssen sich auf einige Änderungen einstellen

Doch nicht nur das: Anstatt die bestellten Getränke und Gerichte wie gewohnt an der Hütte abzuholen, gibt es nun eine Art angebauten Tresen, wo die Besucher an vier Stationen ihre Bestellung abholen können. Ein neuer Kassenbereich mit Spuckschutz wurde ein paar Meter daneben angebaut. Der Weg zur Toilette wird außerdem zur Einbahnstraße, damit sich die Besucher auf dem Hin- und Rückweg weniger begegnen.

Die Bierbänke und -Tische werden selbstverständlich mit dem empfohlenen Abstand aufgestellt, sagt Singer. Auf den Tischen liegen außerdem Zettel mit den "Regeln" für die Besucher, erklärt er weiter. Außerdem lege das Rauschbart-Team Magneten dazu, die auf einer Seite grün und auf der anderen rot sind. "Wenn der Magnet mit der roten Seite nach oben liegt, heißt das, dass der Tisch noch desinfiziert werden muss und man sich noch nicht hinsetzen darf. Zeigt der Magnet grün an, können die Gäste bedenkenlos an den Tisch sitzen", erklärt der Geschäftsführer.

Mit Drive-in-Schalter und Seilbahn Schließung überbrückt

Geplant sei außerdem eine große Anzeigentafel am Parkplatz, auf der stünde, ob im Biergarten überhaupt Plätze frei sind. "Es soll niemand umsonst hoch laufen müssen", sagt Singer. Ob diese Tafel allerdings schon bis Dienstag da ist, weiß der Geschäftsführer noch nicht. "Aber die Besucher können sich auch einfach telefonisch oder über eine App einen Tisch reservieren", ergänzt er. Dann seien sie ohnehin auf der sicheren Seite. Er betont außerdem, dass es ihm ein großes Anliegen sei, keinem der Gäste das Gefühl zu geben, dass sie aufgrund der Auflagen nicht willkommen seien. "Für jedes Problem finden wir eine Lösung", sagt Singer.

Während der Biergarten geschlossen bleiben musste, hatte das Rauschbart-Team einen Drive-in-Schalter auf dem Parkplatz eingerichtet. Dort konnten Besucher bislang Essen und Getränke bestellen und abholen. "Wir haben das Essen dann wie gewohnt oben in der Küche beim Biergarten gekocht und anschließend mit einer Seilbahn runter geschickt. Unten hat ein Mitarbeiter das dann geholt und den Leuten ans Auto gebracht", erklärt Singer.

Das sei bei den Gästen auch gut angekommen. Der Umsatz mit dem Drive-in-Schalter habe sich wirtschaftlich gesehen zwar kaum gelohnt, meint Singer. "Aber wir haben das natürlich auch als Werbung für uns genutzt und um den Leuten zu zeigen, dass wir da sind." Dennoch überlege das Rauschbart-Team derzeit noch, ob Drive-in-Schalter und Seilbahn trotz der Wiedereröffnung der Biergartens bestehen bleiben sollen. "Das kommt dann ganz auf die Nachfrage der Leute an."

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