Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Horb Abschiedskuss für das Mini-Rock Festival

Von
Foto: Maria Hopp

Horb - Das Ende des Mini-Rock: Emotional und dann noch mal den Spirit auf den Punkt gebracht. Horb verneigt sich vor den Heldinnen und Helden, die unsere schöne Stadt 14 mal gerockt haben!

Es ist gegen 22.15 Uhr auf der Rampe neben dem Mischpult. Die Mini-Rock-Urgesteine stehen dort und blicken zur Bühne. Tobias Abt schaut wehmütig zur Bühne, Stefan Lazar kuschelt an seine Nadja. Und Holger Zimmermann – der als Initiator, Coach und Mentor gilt –­ alle schauen mit wehmütigem Blick auf die Bühne. Prinz Pi singt gerade: "Bruder, wir haben es geschafft. Nichts war umsonst." Und da ist der Kloß im Hals dieser Mini-Rock-Macher fast zu hören...

Die letzten vier Stunden des Mini-Rock sind angebrochen. Mitternacht – Holger Zimmermann steht auf der Bühne. Er macht die letzte Ansage. Wirkt äußerlich gelassen. Sagt: "Seid ihr bereit fürs finale Finale?" Jubel. Zimmermann weiter: "Tragt die Idee des Mini-Rock-Festivals mit nach Hause, tragt sie in die Welt! Stellt was auf die Beine!" Der Mini-Rock-Mentor weiter: "Das Mini-Rock-Festival ist ehrenamtlich organisiert." Applaus, Jubel. Zimmermann packt die Emotion: "Ja, lauter!" und schwenkt heftig den Arm nach unten: "Ja, es geht noch lauter!" Ein Gänsehautmoment für alle. Zumindest die, die Zimmermann kennen.

Donots: "Es war uns eine Riesen-Ehre"

Dann steigt Donots-Sänger Ingo gleich auf die Monitor-Boxen: "Kommt, bewegt Euch –­ ein letztes Mal Mini-Rock! Es ist eine Riesen-Ehre für uns, dass wir nach 14 Jahren Mini-Rock den Platz jetzt in Schutt und Asche legen dürfen! Macht eine Kreis! Hüpft! Bewegt Euch! Auch ganz hinten!" Dann geht der Mosh ab. Sänger Ingo: "Das reicht noch nicht. Wir müssen den Platz ganz platt machen. Damit die Gemeinde Horb am Neckar hier ein Denkmal setzen kann. Dem Mini-Rock oder gegen Nazis!"

Die Fans rasten aus. Doch den Donots reicht es noch nicht: "Hey, wir müssen den ganzen Platz sprengen. Und jetzt gebt alles – für alle, die sich hier fucking ehrenamtlich und mit Herzblut den Arsch aufgerissen haben. Gebt ihnen den größten Applaus!"

Security schmeißt Grabscher raus

Klar, die Feiermenge ist jetzt schon auf dem Siedepunkt. Doch Ingo ist noch nicht zufrieden. Skandiert: "Nazis raus." Die Fans folgen und der Sänger ruft: "Wenn ihr sie seht, schneidet ihnen die Lautsprecherkabel durch!" Der Festplatz kocht. Die Donuts geben alles. Und Ingo gibt noch einen drauf: "Hey Security. Zieht bitte diesen Typen vorne raus. Der belästigt die Mädels! Das geht gar nicht!"

Klar, dass die Security dann den mutmaßlichen Grabbler in den Griff kriegt.

Und passender kann man das Finale des Mini-Rock-Finales nicht feiern. Erst Wehmut bei Prinz Pi, dann Vollgas bei Donots. Und die haben den Spirit von Horbs einzigem Festival auf den Punkt gebracht: Vollgas Party, abgehen, keine Engstirnigkeit. Und egal, ob Junge oder Mädel: Nein heißt nein!

Unser Video- und Fotographenteam war vor Ort und hat festgehalten, was von dem Festival bleibt, das eine ganze Generation in Horb geprägt hat.

Mehr zum Mini-Rock Festival gibt's in unserem Special.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

Flirts & Singles

 
 
1

Kommentar

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading