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Horb a. N. Weiterer Entwicklungsschritt für den Ort

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Im Baugebiet Am Killberg in Grünmettstetten ist am Montag mit den Erschließungsarbeiten begonnen worden. Foto: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Was lange währt, wird auch mal gut. Dieses leicht abgewandelte Sprichwort passt exakt auf das neue Baugebiet "Am Killberg" in Grünmettstetten.

Horb -Grünmettstetten. Erstmals in der Ortschaftsratssitzung vom April 2014 stellte der damalige Ortsvorsteher Karl Kocheise die Überlegungen zur Vorplanung eines neuen Baugebiets, das an der Killbergstraße in der Nähe des Friedhofes liegen soll, öffentlich vor. Die dortige Grundfläche könnte im Zuge der Flurneuordnung in Bauland umgewandelt werden, erklärte Kocheise. Vorausgegangen war die Suche nach einem passenden Baugebiet im Horber Teilort, da es Anfragen von einigen Interessenten gab.

Am Montagnachmittag erfolgte nun nach mehr als fünfeinhalb Jahren der offizielle Spatenstich, mit dem die Erschließung dieser Fläche, auf der man sieben Gebäude realisieren kann, freigegeben wurde.

Bei nasskaltem Schmuddelwetter schnappten sich einige Ortschaftsräte, ein Verantwortlicher der bauausführenden Firma, ebenso wie Karl Kocheise und sein Nachfolger Manfred Claus die bereitgestellten Spaten und schaufelten zusammen mit Bürgermeister Ralph Zimmermann die ersten Schippen Dreck – oder Bauland – aus der früheren Wiese.

Zimmermann betonte in seinem Grußwort, dass man dieses Neubaugebiet ganz dringend in Grünmettstetten braucht. Er sprach sich vehement für die Möglichkeit, dass man in Neubaugebieten die Verwirklichung von Einfamilienhäusern unterstützt, aus. "Ich finde es ein Riesensauerei, wenn die Leute, die ihren Traum vom Eigenheim bereits verwirklicht haben und damals bauen durften, wie sie wollten, nun hergehen und den neuen Bauherren, in diesem Fall ihren neuen Nachbarn, ihren Wunsch nach einem Eigenheim verwehren wollen." Zimmermann sprach hier den Protest einiger weniger Anwohner an, die sich im Vorfeld stark gegen das Baugebiet positioniert hatten (wir berichteten darüber im April 2014).

Der Bürgermeister erinnert deshalb daran, dass der Gemeinderat mit großer Mehrheit für diesen Bebauungsplan gestimmt hat und die Satzung dazu am 26. Februar diesen Jahres verabschiedete. Sowohl Fridolin Weckerle als auch sein Parteifreund Michael Keßler (beide CDU) und auch Rudolfo Panetta (ULH) waren beim Spatenstich vor Ort.

Inzwischen sind die Bagger angerückt und das Baugebiet, das als entscheidender Entwicklungsschritt für den Ort angesehen wird, kann erschlossen werden. Wenn das Wetter mitmacht, sind die Arbeiten, die insgesamt etwa 430 000 Euro kosten, im März 2020 fertig. Darauf stieß man mit einem Glas Sekt an.

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