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Horb a. N. Vorbereitung für den Kneipp-Alltag

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Mitglieder vom Verein Pro Altheim haben angepackt, um die Grillhütte und Wassertretanlage in Schuss zu bringen. Foto: Morlok

Horb-Altheim - In Altheim nagt der Zahn der Zeit an der Freizeitanlage rund um die Wassertrete. Nun packten Mitglieder des Vereins Pro Altheim gemeinsam an.

So musste beispielsweise im oberen Teil der Anlage, die frühere Freiluftbühne, auf der bei den beliebten Waldfesten die Tanzkapellen aufspielten, abgerissen werden. Auch der markante Holzbrunnen, der viele Jahre die Gäste vor der Kneipp-Anlage begrüßte, musste ersetzt werden.

Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Auch wenn einige Altheimer Bürger dies nicht wahr haben wollen. "Ich habe für den Abriss der Freiluftbühne ordentlich Kritik bekommen", sagte Sylvia Becht, die in Altheim sowohl Ortsvorsteherin als auch Vorsitzende von "Pro Altheim" ist.

Freiluftbühne ein Sicherheitsrisiko

Sie konnte für den Abriss der in die Jahre gekommenen Freiluftbühne jedoch überhaupt nichts. Der Verein "Pro Altheim" (früher Verkehrsverein) kümmert sich zwar um die Anlage, doch die Verkehrssicherheit der gesamten Freizeiteinrichtung obliegt immer noch der Stadtverwaltung Horb. Und diese stellte fest, dass die Bühne abgerissen werden muss. Es waren große Löcher drin und der Asphalt bröckelte.

Insgesamt stellte dieser Teile der Freizeitanlage insbesondere für die dort spielenden Kinder eine Gefahrenquelle dar. Also musste die Bühne, auf der so manches Tanzbein geschwungen worden war, weg. Das Gleiche galt für den alten Holzbrunnen. Das Material war morsch und an einigen Stellen sogar verfault. Zudem hatte der Bauhof um die Wassertretanlage herum noch einiges mehr zu tun. Die Steinplatten rund um das Wasserbecken lagen nicht mehr plan und wurden so immer mehr zur Stolperfalle als zum Gehweg und auch die Sitzbänke mussten erneuert werden. Insgesamt war also eine nierung und Teilerneuerung dringend notwendig.

Helfer müssen wegen Corona-Krise warten

Was von städtischer Seite aus gerichtet und gemacht werden konnte, schafften die Bauhofmitarbeiter dank eines recht warmen Spätherbstes und milden Winters noch vor Ausbruch der Corona-Krise, doch die fleißigen Helferinnen und Helfer von "Pro Altheim" mussten warten, bis sie mit geballter Arbeitskraft da draußen aktiv werden durften. Getreu dem Corona-Motto "Mehr als zwei sind eine Gruppe und wo schon zwei sind darf kein Dritter sein" waren ihnen für die umfangreich anstehenden Arbeiten, die man nur in größeren Teams abarbeiten kann, bis vor wenigen Tagen die Hände gebunden.

Doch nun ging es los. Mit schwerem Gerät, das Mark Singer bereitstellte, wurde die Fl äche rund um die Grillhütte eingeebnet und bearbeitet. Auch musste der Blütenstaub vom Raps und der Dreck, den der Wind in den vergangenen Monaten her geweht hatte, im öffentlich zugänglichen Bereich der Hütte abgespritzt werden, damit man irgendwann wieder mit der Vermietung dieser Grillhütte beginnen kann. Auch unten an der Wassertrete waren die ehrenamtlichen Helfer gefordert. Unkraut, vor allem Raps – kein Rettich, wie so mancher Passant meinte – wucherte um die neue Brunnenanlage und musste mühsam samt den Wurzeln herausrissen werden. Die Kneipp-Anlage selbst braucht ebenfalls noch einen neuen Anstrich, bevor man Wasser – und später auch Menschen – rein lassen kann.

Es ist also noch einiges zu tun, bevor man wieder zum normalen Kneipp-Alltag an einer der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Altheim übergehen kann. Die Mitglieder von "Pro Altheim" haben mit den aufwendigen Sanierungsarbeiten angefangen, doch wann sie fertig sind, das ist noch offen. Auch wenn ein Mitglied des Vereins noch so drängelt, einen Termin zur Wiedereröffnung gibt es noch nicht.

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