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Horb a. N. Verkehrsbelastung bleibt Streitthema

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Der Durchgangsverkehr und überhöhte Geschwindigkeiten werden vermutlich auch wieder bei der Stadtteilkonferenz 2021 in Rexingen thematisiert.Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Die Horber Stadtteilkonferenzen gehen im Jahr 2021 in die nächste Runde. In Rexingen gibt’s einen Diskussions-Dauerbrenner: der Verkehr in der Ortsmitte.

Horb-Rexingen. In einer nichtöffentlichen Sitzung im Novem ber vergangenen Jahres gingen die Mitarbeiter der Stadt Horb – Katrin Edinger (Bauleitplanung und Bürgerbeteiligung) und Thomas Staubitzer (Fachbereichsleiter Recht und Ordnung) – auf die bisherigen Entwicklungen im "Masterplan 2050" ein.

In der öffentlichen Sitzung des Ortschaftsrats Rexingen stellte Ortsvorsteherin Birgit Sayer fest, dass alle von den Bürgern erwähnten Schwächen der Ortschaft sowie die gewünschten Ziele bereits in Angriff genommen wurden. Beim Thema "Versorgung und Infrastruktur" bemängelten die Bürger im Jahr 2017 neben der Ärzteversorgung unter anderem auch den hohen Durchgangsverkehr sowie das Fehlen von Gastronomie im Ort. Auch das Thema Baugebiete wurde in Rexingen auf die Agenda gesetzt.

Im Frühjahr 2018 bildete sich in Rexingen bereits die "Projektgruppe Verkehr", welche sich seitdem unter anderem den Themen Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Ort widmet. Im vergangenen Monat wurden zudem zwei Geschwindigkeitsmesstafeln in der Ortschaft installiert, die zu einer Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer beitragen sollen. Finanziert wurden diese aus den Sofortmitteln (5000 Euro) der Stadt Horb, welche im Rahmen des Masterplans den Ortschaften zugesichert wurden. Die Projektgruppe werde sich auch zukünftig weiterer Themen annehmen, stellte Sayer in Aussicht. Als Ersatz für die fehlende Gastronomie soll im Foyer der Johanniterhalle eine Gemeinschaftseinrichtung entstehen, die als Treffpunkt im Ort dienen soll. Hierfür wurden auch Fördergelder aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) bewilligt, jedoch geriet der Umbau des Foyers aufgrund der Corona-Pandemie vorerst ins Stocken (wir berichteten).

Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan "Hungerberg" stellte der Ortschaftsrat im Oktober des vergangenen Jahres die Weichen für die Ausweisung eines neuen Baugebiets. Das neue Baugebiet Hungerberg verfügt über eine Fläche von ungefähr 1,1 Hektar, woraus circa zehn Grundstücke in Hanglage entstehen könnten.

Am 2. April dieses Jahres konnte der letzte offene Punkt auf Rexingens Mängel- und Wunschliste abgehakt werden. In der Bergstraße 43 nahm nämlich die Fachärztin für Allgemeinmedizin und Akupunkteurin Sachiko Flaig den Betrieb in ihrer neu errichteten Arztpraxis auf. Als neue Themenfelder für die kommende Stadtteilkonferenz wurden Digitalisierung und Integration vorgegeben. Weitere Bereiche sollten vom Gremium erarbeitet werden.

Sayer stellte rückblickend fest, dass bei der letzten Stadtteilkonferenz viele Ideen und Themen erarbeitet wurden, die sich in der kommenden Veranstaltung vermutlich ähneln werden.

Martin Graf warf aus der Mitte des Gremiums ein, dass er die kommende Konferenz als Folgeprozess der ersten Stadtteilkonferenz betrachte. Hierfür brauche es nicht zwangsläufig neue Themen. Er warf die Frage in den Raum, ob die umgesetzten Maßnahmen zu einer zufriedenstellenden Verbesserung geführt hätten. Dies brachte das Dauerthema Verkehrsproblematik und die Sicherheit für Fußgänger und Anwohner wieder auf den Tisch. Rätin Ingrid Brenner wies hierbei darauf hin, dass in der Bergstraße häufig bergauf gerast werde. "Dann müssen wir eben zu verstehen geben, dass die Situation für uns nach wie vor unbefriedigend ist", argumentierte Graf. Abschließend sprach sich Graf ebenso für den Erhalt der Infrastruktur im Ort aus. Damit zielte er unter anderem auf die Grundschule ab, welche von einem Sanierungsstau betroffen sei. Für die kommende Stadtteilkonferenz hofft das Gremium auf eine größere Beteiligung von Seiten der Bürger. "Wenn mehr Leute anwesend sind, dann ist das Gesamtbild repräsentativer", argumentierte Sayer.

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