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Horb a. N. Verabschiedungen nur im kleinen Rahmen

Von
Die Zehntklässler der Realschule feierten ihre Abschlussfeier.Fotos: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Im kleinen Rahmen ist in diesem Jahr die Abschlussfeier der Realschule über die Bühne gegangen. So trafen sich die Klassen und Eltern jeweils einzeln, um Hygiene-Abstandsregeln einhalten zu können.

H orb. So ganz auf eine festliche Stimmung zur Zeugnisübergabe wollten Heidrun Linka und Stephanie de Zeeuw nicht verzichten und verabschiedeten ihre Zehner klassenweise. Es dürfe nicht gesungen werden und auch Blasinstrumente seien nicht erlaubt, beklagte Linka in der Hohenberghalle, doch der Lehrer Johannes Metzner und die Referendarin Isabell Ruff gaben dort die musikalische Note. Zu den Parallelveranstaltungen in der Schulaula übernahmen die Lehrerinnen Anja Heinzelmann und Rebecca Rehfuß diesen Part.

Die Schwierigkeiten dieses Jahres sind mit einer stürmischen See vergleichbar

An einer persönlichen Verabschiedung war es Linka gelegen, mit maximal zwei Begleitpersonen konnten auch die Eltern an diesem für das Leben ihrer Kinder so bedeutsamen Ereignis teilnehmen. Nur auf den Handschlag musste sie zu ihrem Bedauern verzichten. Verzichtet hätte sie auch liebend gern auf die Turbulenzen im Schulleben des letzten Halbjahres. Leben heiße Veränderung, doch die hautnahen Erlebnisse hätten nicht so drastisch ausfallen müssen.

Kurz vor den schriftlichen Abschlussprüfungen hieß es Lockdown

Kurz vor den schriftlichen Abschlussprüfungen hieß es Lockdown. Statt Wiederholungen kamen neue Begriffe wie Abstands- und Hygieneregeln, Mund und Nasenschutz, Coronapandemie-Prüfungsverordnung, Homeschooling und RKI in die Alltagssprache.

Mit Fleiß, elterlicher Unterstützung und pädagogischen sowie technischen Online-Findigkeiten der Lehrer sei eine bestmögliche und nachweisbar erfolgreiche Prüfungsvorbereitung gelungen.

Allen Beteiligten, Lehrern, Eltern, der Schulsekretärin Birgit Weinstein und dem Hausmeister Savet Masic galt ihr herzlicher Dank, den beider Schulbesten aus Klasse 10 A und dem Preisträger für Fremdsprachen, Jan Ruggaber, ihre besonderen Glückwünsche.

In dem etwas bescheideneren Ambiente der Schulaula verglich die stellvertretende Schulleiterin de Zeeuw die Schwierigkeiten dieses Jahres mit einer stürmischen See. Die Schulleitung habe niemand auf einem einsamen Corona-Inselchen zurückgelassen. Um so froher sehe sie nun noch einmal die ganze Crew, die von dem soliden Schiff der Realschule auf der Trauminsel der Mittleren Reife im Meer des Lebens an Land gehe. Mit Schrecken sei man im März auf die Untiefe aufgelaufen, doch mit Wasserbüffelei und Flaschenpost-ähnlichen Internet-Kontakten habe man die Runden gemeistert, bis unter dem Kommando der Schulleitung das Schiff wieder flott gemacht wurde, Segel gesetzt und der Zielhafen angesteuert wurde.

Bewegende Worte für ihre auch als freundliche Mitmenschen erkannten Lehrer von Schülern

Erinnerungen an denkwürdige Erlebnisse aus den zurückliegenden Schuljahren ließen die Klassenlehrer Anita Engler, Matthias Lenz, Damaris Scheerer und Jennifer Wagner aufblitzen.

An der Wegscheide vom Schulkind zum Berufseinsteiger gaben die Elternvertreterinnen Marion Steiner und Tanja Kieferle ihren Gefühlen Ausdruck.

Bewegende Worte für ihre auch als freundliche Mitmenschen erkannten Lehrer hatten die Schülersprecher Jette Wollschläger und Dustin Gieseke parat und sprachen damit das Empfinden ihrer nun nicht mehr Schulkameraden und -kameradinnen aus.

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