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Horb a. N. Terminal-Investoren gehen an Öffentlichkeit

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Sven Wannenmacher hat die Projektleitung für das Kombi-Terminal Horb übernommen. Foto: Ramona Balm Foto: Schwarzwälder Bote

Sven Wannenmacher hat die Projektleitung für das Kombi-Terminal Horb (KTH) im Industriegebiet Heiligenfeld übernommen.

Horb. "Dieser Herausforderung stelle ich mich gerne", sagt der gebürtige Empfinger über seine neue Aufgabe, "zumal die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene ein dringend notwendiger und aktiver Beitrag zum Klimaschutz ist."

Nach dem Abitur in Sulz studierte Wannenmacher Betriebswirtschaftslehre (BWL) an der Universität Hohenheim, um für den anschließenden Master-Studiengang den Vertiefungsschwerpunkt Management zu wählen. Seine ersten beruflichen Erfahrungen sammelte er unter anderem in der Industrie und im Mittelstand.

"Für mich ist das geplante Kombi-Terminal ein wichtiger Schritt in Richtung Verkehrswende, die wir in Deutschland dringend brauchen", betont der Empfinger, "um den Schwerlastverkehr auf unseren Straßen und damit vor allem den CO2-Ausstoß zu reduzieren." Das umweltbewusste Konzept sei für Generationen ausgelegt.

Wannenmacher ist auch davon überzeugt, dass das KTH die Region wirtschaftlich stärken und bis zu 100 nachgelagerte Arbeitsplätze generieren wird. Natürlich nehme man dabei die Bedenken und Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst, indem man unter anderem anbietet, an der Planung für künftige Verkehrsführungen aktiv mitzuwirken. Mit der Neckartalbrücke werde schon in naher Zukunft eine ideale Anbindung an das übergeordnete Verkehrsnetz zur Verfügung stehen. Für die Investorengruppe hat der Projektleiter ein zusammenfassendes Dossier erarbeitet. Daraus geht hervor, dass mit dem Terminal eine Infrastruktur geschaffen wird, die die Möglichkeit bietet, Logistik zu optimieren, bestehende Transportwege zu verkürzen und die Straßen zu entlasten. Idealerweise könne dafür auf eine brachliegende Schienenanlage zurückgegriffen werden, die nun aus ihrem Dornröschenschlaf erwache. Bislang habe sie der Stadt Horb nur laufende Kosten beschert. "Wir haben also eine Win-win-Situation", sagt Wannenmacher, was auch von der Politik quer durch alle Parteien so gesehen werde.

Nicht umsonst werte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann die Realisierung als "sichtbares Zeichen in der Region für das klima- und umweltpolitische Ziel der weiteren Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene."

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium habe in einer aktuellen Stellungnahme deutlich gemacht, dass der kombinierte Verkehr, wie in Horb geplant, vom Bund bewusst gefördert werde, denn "wir wollen mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene verlagern."

Aktuell steige jährlich der Bedarf an Beförderungsleistung, sagt Wannenmacher, während es viel zu wenig Möglichkeiten gebe, um die Güter auf die Schiene zu verlagern. "Immer weitere Strecken werden zu immer billigeren Preisen gefahren", bedauert der Projektleiter, der in Kombi-Terminals die Chance sieht, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

"Vor allem aber werden die produzierenden Unternehmen der Region von der ortsnahen Logistik mit Lagerhaltung, Verpackung und Schienentransport direkt ab Horb profitieren", betont Sven Wannenmacher, was deren Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessere und nachgelagert zum Erhalt von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum beitrage.

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