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Horb a. N. Stirnrunzeln über die "Jungmillionäre" des VfB Stuttgart

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Horb-Dettingen. Der TSV Dettingen hat als erster Dettinger Verein nach dem durch Corona verursachten Lockdown seine Hauptversammlung abgehalten. Coronabedingt fand sie in der Gymnastikhalle in Dettingen statt.

Bevor Vorsitzender Peter Straubinger seinen Rechenschaftsbericht ablegte, gedachte die Versammlung des verstorbenen Ehrenmitglieds Eugen Schlageter und der ebenfalls verstorbenen Mitglieder Hans Steiner und Benno Bronner.

Es ist schwierig, betonte Straubinger, auf ein Jahr 2019 zurückzublicken, ohne die Entwicklung der vergangenen Monate zu berücksichtigen. Besonders ärgerte ihn, dass der VfB Stuttgart 15 Millionen Euro Staatshilfe beantragt und dabei 70 Millionen Euro an die Profispieler bezahlt. Seiner Meinung nach könnten die Jungmillionäre gut auf einen Teil ihres Gehalts verzichten und so die 15 Millionen Euro decken. So muss der Staat wahrscheinlich Steuergelder verwenden, um Millionäre zu stützen, so Straubinger. Diese Entwicklung wirke sich auch auf das ehrenamtliche Engagement aus.

Niemand war auf diese Krise vorbereitet und deshalb bedankte sich der TSV-Chef bei der Stadt- und Ortschaftsverwaltung und bei den Sportfunktionären für die tagesaktuellen Informationen über Hygieneregelungen.

Zusatzkosten sind 2020 angefallen, ohne die Chance, Einnahmen zu generieren. Sämtliche Veranstaltungen, durch die sich der TSV finanziert, sind ausgefallen oder werden noch ausfallen. Straubinger sagte: "Wäre Corona vor zehn Jahren gekommen, hätte der TSV ohne fremde finanzielle Unterstützung nicht überlebt."

Zahlreiche freiwillige Helfer bei der Hallensanierung

Trotz der massiven Einschränkungen zwischen März und heute sei der TSV in seiner wirtschaftlichen Existenz in keiner Weise bedroht. Anstehende und geplante Sanierungen konnten und können durchgeführt und bezahlt werden. Aber, gab Straubinger zu bedenken, nach den Sommerferien müsse stärker gespart werden. Es werde jetzt darauf ankommen, im kommenden Jahr mit Veranstaltungen Einnahmen zu erzielen.

2019 war ein sehr erfolgreiches Jahr, sportlich wie finanziell. Im Fitnessbereich steigen ständig die Teilnehmerzahlen, und der Breitensport läuft exzellent. Ausschlaggebend für diese positive Situation sind die Amtsinhaber mit den sehr motivierten Übungsleitern und den hervorragend ausgestatteten Sportanlagen. Eine Fasnetsveranstaltung fand statt, und auch Hochzeiten richtete der TSV 2019 aus. Das Jugendturnier, der Dorfpokal und Ausflüge fanden statt. Der Stammtisch wurde mit vier Events wiederbelebt, und Jung und Alt kamen und feierten. Er hofft, dass diese Abende spätestens im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Vor einem Jahr wurde die Hallensanierung vorgestellt, und im Dezember vergangenen Jahres begannen die Arbeiten. Es kamen so viele Helfer, dass einige Male sogar einige nach Hause geschickt werden mussten. Im Zuge dieser Maßnahme wurden auch noch die Duscharmaturen in den Umkleidekabinen saniert. Diese Maßnahme schlug allein mit 8000 Euro zu Buche. Die Jungs von der AH haben auch noch die Kabinen neu gestrichen. Auch der Anbau über dem Rasenmäher erhielt ein neues Dach. All diese Maßnahmen haben viel Geld gekostet, das der Verein ohne Neuverschuldung bezahlen konnte. Die jetzt noch offenen Arbeiten müssen auf das nächste Jahr verschoben werden, weil der TSV derzeit keine Einnahmen erzielen kann.

Herrenmannschaft muss in der letzten Saison viele Abgänge verkraften

Das Stadtteilpokalturnier wird von 2020 auf 2021 verschoben. Verbunden mit diesem Turnier war die Bereitschaft der Vorstands- und Ausschussmitglieder, nicht vor diesem Turnier aufzuhören. Somit treten unter normalen Umständen im nächsten Jahr die Amtsinhaber nochmals für ein Jahr an. Erst 2022 wird es dann einen großen Umbruch geben, "den wir hoffentlich erfolgreich mit der Nachfolgersuche abschließen können", so Straubinger. Schriftführer Timo Zimmermann ist für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein zuständig. Er konnte im abgelaufenen Jahr 153 Berichte veröffentlichen.

Ein stolzes Kassenergebnis präsentierte die Schatzmeisterin Ingeborg Schmidt. 30 000 Euro Guthaben kann sie in ihren Büchern vorweisen.

Im Breitensport besuchen 100 Frauen die Angebote, so Breitensportwartin Conny Haigis. Etwas traurig ist sie, weil kein Mann mitmacht. Auch das Sportmobil machte in Dettingen halt, und 15 Kinder nutzten das Angebot.

Über den Jugendbereich berichtete Axel Tittjung. Mit dem ASV Rexingen hat man eine Spielgemeinschaft, und so wird von den Bambinis bis zur A-Jugend Fußball gespielt. In der kommenden Saison wird es auch eine Spielgemeinschaft in der D-Jugend geben. Eine 7er- und eine 11er-C-Jugend sowie eine B- und A-Jugend werden für die Rundenspiele angemeldet. Tittjung dankte noch den Jugendtrainern beider Vereine.

Seinen letzten Bericht von der ersten Mannschaft gab der erfolgreiche Spielertrainer Leo Klein ab. Er trainierte drei Jahre die Mannschaft. In der nächsten Saison wird die SG von Simon Minet geleitet. An seiner Seite steht noch Cyton Zwetsch. Der bisherige Vizetrainer Stefan März wird in der kommenden Saison noch helfend zur Verfügung stehen.

Viele Abgänge musste in der letzten Saison die erste Herrenmannschaft verkraften, und auch das Glück fehlte der SG, so der scheidende Trainer. Der Plan war besser als Platz 13. Dann kam allerdings Corona.

Als Mannschaft ist das junge Team sehr gut aufgestellt, und so wünschte Leo Klein dem neuen Trainer viel Erfolg und hofft auf einen besseren Platz als den 13. Rang. Da der TSV keinen Spartenleiter Fußball hat, dankte Straubinger Ferdi Akgün vom ASV Rexingen, der die SG mit der ersten Mannschaft am Leben hält.

Kassenprüfer: Werner Wehle und Tim Straubinger für Richard Tittjung

Breitensportleiterin: Conny Haigis

Ausschuss: Alexander Klein (Aktiv) und Uwe Bauer (Passiv)

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