Worüber man früher vielleicht noch schmunzeln konnte, ist für viele mittlerweile der Nervfaktor Nummer eins in der Stadt: Mayk Herzog und seine "Inszenierungen" und Provokationen im und um sein Sebastian-Lotzer-Haus. Einst als "Belle Arti" ein echter Hingucker, ist das Gebäude an exponierter Stelle ein Schandfleck und negatives Aushängeschild der Stadt geworden. Der Fall Herzog zeigt aber auch, wie wenig Mittel eine Stadt gegen einen Mann in der Hand hat, der einen immensen Imageschaden für die Stadt verursacht. Bußgeldbescheide halten anscheinend nicht von weiteren Aktionen ab – so wie nun das Aufstellen des Kunst-Schwanen auf öffentlichem Grund wieder zeigt. Auf einem Schild am Haus bezeichnet sich Herzog als "berühmtester Sohn der Stadt Horb". Berühmt? Naja. Der derzeit nervigste Sohn der Stadt trifft es wohl eher. Es reicht jetzt!