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Horb a. N. Ritterspiele: Schon zur Eröffnung ist es voll

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Die Ritterspiele können beginnen. Angestoßen wird mit dem neuen Hochdorfer Ritterbier. Foto: Jürgen Lück

Horb - Was für ein Start in die ersten Ritterspiele in Komplett-Verantwortung der Stadt: Schon um 19 Uhr sind die Gassen zwischen den Marktständen auf der Schillerstraße knallvoll. Und das neue, schwarze Ritterbier ist so beliebt, dass die Durstigen am Hochdorfer-Stand vertröstet werden müssen. Das neue Fass kommt in fünf Minuten.

Um 20 Uhr ist es dann endlich so weit: Mit drei Schlägen ist das Freibier angezapft! OB Peter Rosenberger: "Es bringt uns ein Lächeln ins Gesicht, wenn wir hier schon bei der Eröffnung sehen, dass viel mehr Leute da sind als erwartet!" Denn: Die Pfingstferien wurden für die ersten Ritterspiele in kompletter Eigenverantwortung der Stadt als Risiko gesehen. Da bleibt Gaukler Tomberg, der zunächst die Marktregeln erläutert hatte, nur noch, zu einem dreifachen Hoch auf den Stadtchef aufzurufen.

Interessant: Horbs Ex-König Maximilian (Steffen Wilde) ist ebenso dabei wie Matthias Ertel und Siggi Luft, Ex-Vorsitzende des Rittervereins. Die elegantesten Hofdamen: Silke Wüstholz und Katharina Haizmann von der Hochdorfer Brauerei.

Jetzt kann es also richtig losgehen. Horst Bulheller –­ Publikumsliebling mit seinem EHS-Showteam –­ wird auf der Turnierwiese noch schwer einen drauflegen. Es wird eine heiße Show! Bulheller: "Ich bin seit dem Frühjahr ausgebildeter Pyrotechniker. Deshalb kann ich Horb eine hoffentlich noch spektakulärere Show bieten."

Was das heißt? Viel will Bulheller noch nicht verraten. Nur soviel: Die Ritter des Lichts reiten aus den Türmen! In Grusel-Optik. Zwei vier Meter hohe Feuersäulen aus den Turmspitzen werden das Fantasy-Spektakel begleiten. Und Bulheller – diesmal der Bösewicht Agiton –­ lässt es auch sonst richtig krachen. Er grinst: "Beim Sturm auf die Burg werde ich beim Rammbock den Turbolader zünden!"

Für Europas einzigen Tjost (Lanzenkampf) mit Streitwagen hat er sich ein ganz neues Exemplar besorgt – in edlem schwarz mit Gold! Bulheller: "Damit werd ich auch so manche willige Braut aus dem Publikum entern!"

Auch der Humor wird nicht zu kurz kommen –­ diesmal selbstironisch statt in Rosa wie letztes Jahr als "Ritter Luitpold von Rosengarten", der auf der Puderosa-Burg wohnt, verspricht der Publikumsliebling.

Und für das Turnier üben auch die Ritter Dirk vom Kammeltal und Sir Pascal von Temel vor ihrem Lager von "oordolamach" vor der Turnierwiese. Staunend beäugt von Amelie, kritisch betrachtet von Fürst Count Daryl MacKenzie. Er sagt: "Die Ritter werden auf dem Turnier die Damen und Herren des Rittermahls die hohe Kampfkunst des Mittelalters aus dem 13. Jahrhundert zelebrieren, unsere Kinder werden hier einen Showkampf machen." Nur Amelie und die anderen Mädels dürfen dabei nicht mitmachen. MacKenzie: "Mädchen sind nur hübsch und schön. Prügeln tun nur die Jungs!"

Auf der Neckarstraße hat sich Horbs Tuchhändler Michael Widmann schon gewandet. Er sagt: "Mehr dürfen die Ritterspiele nicht schrumpfen. Wir sind gespannt, wie es sich auswirkt, dass die Neckarstraße nicht mehr auf dem abgezäunten Gelände ist. Einige der Händler meinen, das wirkt wie eine Grenze und könnte eher für weniger Publikum sorgen."

Auch einige Anwohner der Neckarstraße sind sauer. Einer sagt: "Bei den letzten Ritterspielen haben wir immer Bändel bekommen, um über den Flößersteg rasch zum Bahnhof zu kommen. Das gibt’s nicht mehr!"

Stadtsprecher Christian Volk: "Die Neckarstraße wurde in diesem Jahr bewusst aus dem Veranstaltungsgelände herausgenommen, um Anwohner und auch Gewerbetreibende zu entlasten. Zudem war es der Stadtverwaltung in diesem Jahr wichtig, die Durchlässigkeit von der Sommerhalde her kommenden zu gewährleisten, was im vorherigen Jahr leider nicht gegeben war. Die Ausgabe von Einlassbändel findet lediglich in Bereichen statt, in denen Anwohner sonst nicht zu ihrer Haustür kommen würden. Leider müssen daher kleinere Umwege in Kauf genommen werden, um beispielsweise von der Neckarstraße zum Bahnhof zu kommen."

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