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Horb a. N. Pro Woche können 75 Kinder kommen

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Die Kinder spielen Bubble-Soccer: Ein Spiel, das wie Boxauto fahren ist, nur zu Fuß.Fotos: Morlok Foto: Schwarzwälder Bote

Durch Corona wird vieles anders. So auch die "Stadtranderholung", die bisher vom Jugendreferat der Stadt Horb und der Lebenshilfe Horb-Sulz gemeinsam ausgerichtete wurde.

Horb . Nun laufen die Veranstaltungen von Jugendreferat und Lebenshilfe getrennt und anstatt an den Stadtrand, wie bisher immer beim Areal um die Kolpingshütte auf der Schütte, verlegte man die Aktivitäten nun mitten in die Stadt.

"Für uns stand schon vor zwei Monaten fest, dass wir unser Angebot in diesem Jahr vom Stadtrand erstmals auf das Areal der Realschule verlegen", erklärte Referatsleiter Markus Gusse.

"Zwar ist hier das Flair und die Naturnähe der Schütte weg, doch der Kostenaufwand für die Einhaltung der Coronavorgaben sind hier viel geringer, wir können die gesamte Infrastruktur samt Rundhalle nutzen und finden hier perfekte Rahmenbedingungen vor, zumal die Gruppenorganisation hier auch leichter zu bewältigen ist", ergänzte er.

Angetreten ist Gusse mit seinem gesamten Team von zehn Hauptamtlichen und zudem 15 Ehrenamtlichen, um für größtmögliche Sicherheit in diesen schwierigen Zeiten zu sorgen. Durch die gesetzlichen Vorgaben können jetzt pro Woche jeweils 75 Kinder an diesem Ferienprogramm teilnehmen. Die erste Woche, die am Montag begann, ist voll ausgebucht, in der zweiten Woche sind für Kurzentschlossene noch einige Plätze frei.

Für viel Action, Spiel und Spaß garantieren Angebote wie der Niederklettergarten im hinteren Teil des Schulgeländes, der große Garten, der zu allerlei Aktivitäten Platz bietet oder die nahe Rundhalle, in der neben den Möglichkeiten, die das Spielmobil bereithält, auch wieder das Groß-Trampolin aufgebaut ist. Besonders attraktiv ist auch ein Match beim Street-Racket oder im Bubble-Soccer (Bumper-Body-Ball), was sich das Jugendreferat vom Kreisjugendring ausgeliehen hat. Dabei rennen die Kinder über die Wiese, um den Gegner wie auf der Boxauto-Strecke zu rempeln oder einfach ganz normal Fußball zu spielen.

Neben den Sportangeboten kann man sich auch noch mit solchen Dingen wie "Buttons" machen, Haare flechten, Airbrush-Tattoos spritzen, Armbänder flechten und vielem mehr vergnügen.

Hauptbeschäftigung ist in diesem Jahr jedoch, den schrägsten Zoo vom Nordschwarzwald zu basteln. Unter diesem Motto steht auch die gesamte Veranstaltung. Aus Styropor, Pappmaché, Farbe, Holz und ganz viel Fantasie dürfen die Kinder Tierskulpturen für diesen Zoo herstellen. Je verrückter, je besser. Also eher ein Fabeltier namens Wolpertinger als ein Dackel.

Dabei hilft ihnen der Calwer Künstler Lothar Hady, der ihnen zusammen mit Doris Stamm an drei Tagen in jeweils einem Halbtagsworkshop zeigt, wie man solche Tiere gestaltet. "Das heißt gestalten, nicht basteln", gab es gleich als erste Lektion den Unterschied zwischen einfach was machen und künstlerischer Arbeit für die neugierigen Ferien-Kunststudenten zu hören.

Leider können die Veranstalter der "Stadtranderholung mitten in der Stadt" keine Übernachtungen anbieten, der bislang obligatorische Besuch im Neckarbad fällt buchstäblich ins Wasser und selbst ein kleines Abschlussfest ist nicht drin.

Dafür ist für bestmöglichen Abstand gesorgt und die Kinder können ohne Mundschutz und andere Beschränkungen prima mit ihren Freundinnen oder Kumpels spielen, toben und sich kreativ betätigen. Sie zeigen Corona einfach eine lange Nase und haben Spaß in dieser Woche voller interessanter Angebote.

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