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Horb a. N. Post-Frust: Briefe bleiben liegen

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Viele abgeschickte Briefe scheinen deutlich später angekommen zu sein. Foto: Berg

Horb - Viele Reaktionen gibt es auf unseren Bericht "Post-Chaos nach den Feiertagen?". Leser berichten uns per Telefon, E-Mail und auf Facebook von ihren persönlichen, oftmals sehr frustrierenden Erfahrungen mit der Deutschen Post AG.

Zwei Postboten hatten unserer Zeitung erzählt, dass mehrere Tage Briefe liegen geblieben und nur einzelne Straßen beliefert worden seien. Pakete hätten Vorrang gehabt. Aufgrund unserer Presseanfrage bei der Deutschen Post AG hatten die Postboten die Anweisung erhalten, keine Internas mehr preis zu geben. Anschließend habe es endlich Verbesserungen gegeben.

Der Post-Sprecher hatte die Vorwürfe größtenteils dementiert und nur von Problemen in kleinerem Rahmen in Horb gesprochen und dies auf Fehler einzelner Mitarbeiter zurückgeführt.

Die Meinungen unserer Leser spiegeln aber die Berichte der Postboten wider. Und: Es wird immer deutlicher, dass es wohl nicht nur in Horb diese Probleme gegeben hat.

So schreibt Nicole T. aus Starzach-Sulzau per E-Mail an unsere Redaktion: "Wir haben hier in Sulzau 21 Tage lang keine Briefe bekommen. Aussage der Postbotin war, sie käme nicht rum und würde nur noch Pakete ausliefern (...). Erst am Samstag, 5. Januar, kamen 27 Briefe, die eine andere Botin brachte. Darunter war ein Rücksendeschein von meinem Einschreiben, das deutlich bewies, dass Briefe zurückgehalten wurden."

Sabrina F. aus Horb bestätigt auf unserer Facebook-Seite Schwarzwälder Bote Horb, dass plötzlich eine Menge Briefe kamen: "Die Post ist einfach nur ein Witz zurzeit. Gestern Briefe bekommen, dass der Briefkasten überläuft und dann Briefe dabei, die im Dezember abgeschickt wurden oder am 2. Januar usw. Die Postboten können nichts dafür. Die machen ihren Job und sind einfach überfordert mit allem – und dann für den Stundenlohn."

Bianca S. schreibt: "Hatte die letzten zwei Wochen keinen einzigen Brief im Kasten. Gestern sechs Stück. Davon war einer vom 4. Dezember. Echt Hammer."

Verona H. aus Rottweil bestätigt: "Habe gestern einen wichtigen Brief bekommen, der bereits am 18. Dezember von Villingen-Schwenningen abgeschickt wurde." Sascha H.: "Bei mir ist gestern die Weihnachtspost eingetrudelt."

Und Elias T. aus dem Raum Furtwangen kann ebenfalls bestätigen: "Auch ich habe am 7. Januar einige Briefe bekommen, die bereits im alten Jahr versendet wurden. Nicht schön, denn es waren auch Rechnungen mit ›Zahlungsziel‹ dabei. Ich hoffe mal, dass nun nicht noch Mahngebühren dazukommen."

Catrin W. schreibt: In Talheim kam an manchen Tagen nichts. Da sah man die Post nicht mal fahren. Zum Beispiel sollte die Abfallfibel vor Weihnachten kommen, die kam am 8. Januar an." Sie nimmt wie viele anderen die Postboten in Schutz: "Die Post soll die Arbeitnehmer besser bezahlen, dann gibt es bestimmt auch mehr, die den Job machen wollen."

Heike K. sagt: "Die Zusteller und Zustellerinnen sind die schwächsten Glieder in dieser Verteilerkette. Ich denke, die tun was sie können."

Dass das woanders in Deutschland schon Normalität sei, schreibt Familie F. auf unserer Facebook-Seite: "Bei meinen Eltern in Thüringen ist es viel, wenn die Post zwei bis drei Mal pro Woche Post bringt. Dort wird einfach gesagt, dass die Pakete wichtiger sind. Also es gibt mehrere Ort in Deutschland, wo es nicht so läuft."

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